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Friedrich Merz: Biografie, Karriere und Weg ins Kanzleramt

Emilia Emil10 Min. Lesezeit
Friedrich Merz, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
Foto: Stenbocki maja / Wikimedia Commons, CC BY 4.0
In diesem Artikel
  1. Woher kommt Friedrich Merz und was hat er studiert?
  2. Wie begann die politische Karriere von Friedrich Merz?
  3. Warum verlor Friedrich Merz den Machtkampf gegen Angela Merkel?
  4. Was machte Friedrich Merz in der Wirtschaft?
  5. Wie gelang Friedrich Merz das Comeback?
  6. Wie wurde Friedrich Merz Bundeskanzler?
  7. Welche Politik verfolgt die Regierung Merz?
  8. Wie lebt Friedrich Merz privat?
  9. Häufige Fragen zu Friedrich Merz
  10. Weiterlesen auf Sharp Magazine

Friedrich Merz ist seit dem 6. Mai 2025 der zehnte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Der Jurist und ehemalige Wirtschaftsanwalt gilt als Vertreter des wirtschaftsliberalen und transatlantischen Flügels seiner Partei. Sein Weg ins Kanzleramt war ungewöhnlich: Nach einer steilen frühen Karriere als Finanzpolitiker der CDU verlor er den Machtkampf gegen Angela Merkel, zog sich 2009 aus der Politik zurück, arbeitete ein Jahrzehnt in der Wirtschaft — und kehrte 2018 zurück, um im dritten Anlauf CDU-Chef und schließlich Kanzler zu werden.

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MerkmalDetails
Vollständiger NameJoachim-Friedrich Martin Josef Merz
Geboren11. November 1955 in Brilon (Nordrhein-Westfalen)
Alter70 Jahre (Stand: Oktober 2026)
ParteiChristlich Demokratische Union (CDU), Mitglied seit 1972
AmtBundeskanzler seit 6. Mai 2025
Weitere ÄmterCDU-Bundesvorsitzender seit Januar 2022; Bundestagsabgeordneter (1994–2009, seit 2021); CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender (2000–2002 und 2022–2025)
BerufRechtsanwalt; Richter am Amtsgericht Saarbrücken (1985–1986); Partner und Senior Counsel bei Mayer Brown; Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock Deutschland (2016–2020)
EhefrauCharlotte Merz, geborene Gass (verheiratet seit 1981), Richterin und Direktorin des Amtsgerichts Arnsberg
KinderDrei erwachsene Kinder
WohnortArnsberg-Niedereimer (Sauerland); Zweitwohnsitz in Gmund am Tegernsee
Friedrich Merz im Jahr 2024
Foto: Steffen Prößdorf / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Woher kommt Friedrich Merz und was hat er studiert?

Friedrich Merz wurde am 11. November 1955 in Brilon im Sauerland geboren — damals in Westdeutschland, heute Nordrhein-Westfalen. Er wuchs als ältestes von vier Kindern in einer Juristenfamilie auf: Sein Vater Joachim war Richter am Landgericht Arnsberg, seine Mutter Paula-Klara, geborene Sauvigny, stammte aus einer alteingesessenen Briloner Familie mit hugenottischen Wurzeln. Sein Großvater mütterlicherseits, Josef Sauvigny, war von 1917 bis 1937 Bürgermeister von Brilon.

Nach dem Abitur 1975 am Städtischen Gymnasium in Rüthen — zuvor hatte er aus disziplinarischen Gründen das Gymnasium Petrinum in Brilon verlassen müssen — leistete Merz seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr. Anschließend studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Bonn und Marburg, unter anderem als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. 1982 legte er das erste juristische Staatsexamen ab, nach dem Referendariat am Landgericht Saarbrücken folgte 1985 das zweite.

Beruflich begann Merz klassisch juristisch: Von 1985 bis 1986 war er Richter am Amtsgericht Saarbrücken. 1986 wechselte er als Rechtsanwalt und Referent zum Verband der Chemischen Industrie (VCI) in Bonn und Frankfurt. Parallel dazu engagierte er sich früh politisch: Bereits 1972, mit siebzehn Jahren, trat er der CDU bei, war in der Jungen Union aktiv und übernahm 1980 den Vorsitz der Jungen Union in Brilon.

Wie begann die politische Karriere von Friedrich Merz?

Der Einstieg in die Berufspolitik gelang Merz 1989: Mit 33 Jahren wurde er in das Europäische Parlament gewählt, wo er der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) angehörte und sich auf Wirtschafts- und Währungsthemen spezialisierte. 1994 wechselte er in den Deutschen Bundestag — als direkt gewählter Abgeordneter des Hochsauerlandkreises, ein Mandat, das er bis 2009 und erneut seit 2021 innehat. Später gehörte Merz zum informellen Netzwerk des „Anden-Pakts“, der 1979 von Nachwuchspolitikern der Jungen Union gegründet worden war.

Im Bundestag machte sich Merz rasch einen Namen als Finanz- und Wirtschaftspolitiker und galt als Vertreter des wirtschaftsliberalen Flügels der Union. Von 1996 bis 1998 war er finanzpolitischer Sprecher der Fraktion, 1998 wurde er stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Bundesweit bekannt wurde er im Jahr 2000, als er die Debatte um eine „deutsche Leitkultur“ in der Integrationspolitik anstieß — ein Begriff, der seither fest zum politischen Vokabular gehört. Drei Jahre später präsentierte er sein berühmtestes Konzept: eine radikale Steuervereinfachung, die angeblich auf einen Bierdeckel passte.

Der Höhepunkt seiner ersten Karriere folgte ebenfalls im Jahr 2000: Nach dem Rücktritt von Wolfgang Schäuble wurde Merz zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt und damit zum Oppositionsführer im Bundestag. Im selben Jahr war Angela Merkel zur CDU-Vorsitzenden gewählt worden — zwei Rivalen an der Spitze von Partei und Fraktion.

Warum verlor Friedrich Merz den Machtkampf gegen Angela Merkel?

Das Duo Merz/Merkel hielt nicht lange. Nach der verlorenen Bundestagswahl 2002 beanspruchte Angela Merkel zusätzlich zum Parteivorsitz auch den Fraktionsvorsitz für sich — und setzte sich durch. Merz wurde stellvertretender Fraktionsvorsitzender, trat aber im Dezember 2004 auch von diesem Amt zurück. Der Machtkampf war entschieden, das Verhältnis zu Merkel galt als dauerhaft belastet.

2007 kündigte Merz an, bei der Bundestagswahl 2009 nicht erneut zu kandidieren, und zog sich aus der aktiven Politik zurück. Zuvor hatte er noch einmal für Schlagzeilen gesorgt: 2006 klagte er gemeinsam mit acht weiteren Abgeordneten vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Offenlegungspflicht für Nebeneinkünfte von Parlamentariern — die Klage wurde 2007 abgewiesen. Als einfacher Abgeordneter blieb er noch bis 2009 im Bundestag, doch sein politischer Einfluss schwand zusehends. Beobachter werteten seinen Rückzug als das Ende seiner Karriere: Der einstige Hoffnungsträger der Union schien endgültig abgeschrieben.

Was machte Friedrich Merz in der Wirtschaft?

Zwischen 2009 und 2018 baute Merz eine zweite Karriere in der Wirtschaft auf. Bereits im Jahr 2005 war er Partner der internationalen Anwaltskanzlei Mayer Brown in Düsseldorf geworden, wo er ab 2014 als Senior Counsel tätig war — mit Schwerpunkten in den Bereichen Unternehmenskäufe, Bank- und Finanzrecht sowie Compliance. Daneben sammelte er zahlreiche Aufsichtsratsmandate, unter anderem bei AXA, der Deutschen Börse und der Commerzbank.

Die prominenteste — und später umstrittenste — Station war BlackRock: Von März 2016 bis März 2020 war Merz Aufsichtsratsvorsitzender der deutschen Gesellschaft des weltgrößten Vermögensverwalters und damit dessen ranghöchster Repräsentant in Deutschland. Weitere Mandate führten ihn unter anderem zu HSBC Trinkaus, Stadler Rail und dem Flughafen Köln/Bonn. Kritiker warfen ihm später vor, als ehemaliger Spitzenpolitiker die Drehtür zwischen Politik und Finanzwirtschaft zu verkörpern; Merz selbst verteidigte die Tätigkeit als legitime Berufserfahrung. Ebenfalls in diese Jahre fiel sein Engagement als Vorsitzender der Atlantik-Brücke (2009–2019), des Vereins zur Förderung der deutsch-amerikanischen Beziehungen — passend zu seinem Ruf als überzeugter Transatlantiker.

Wie gelang Friedrich Merz das Comeback?

Als Angela Merkel Ende 2018 ankündigte, den CDU-Vorsitz abzugeben, meldete sich Merz überraschend zurück — und scheiterte: Auf dem Parteitag unterlag er Annegret Kramp-Karrenbauer knapp mit 48,25 Prozent. Auch der zweite Anlauf im Januar 2021 misslang, diesmal gegen Armin Laschet. Erst der dritte Versuch führte zum Ziel: Im Dezember 2021 gewann Merz die Mitgliederbefragung der CDU deutlich und übernahm den Parteivorsitz im Januar 2022.

Wenige Wochen später wurde er erneut zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt und damit zum Oppositionsführer gegen die Ampel-Koalition von Olaf Scholz. In dieser Rolle profilierte er die Union als konservative Alternative: Er kritisierte die Wirtschaftspolitik der Regierung scharf, forderte eine Wende in der Migrationspolitik und nutzte jede Schwäche der zerstrittenen Koalition. Im Herbst 2024 einigte er sich mit CSU-Chef Markus Söder auf seine Kanzlerkandidatur; nach dem Bruch der Ampel-Koalition wurde die Bundestagswahl auf den 23. Februar 2025 vorgezogen.

Friedrich Merz bei einem Wahlkampfauftritt in Erfurt im August 2024
Foto: Steffen Prößdorf / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wie wurde Friedrich Merz Bundeskanzler?

Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 wurde die Union mit deutlichem Abstand stärkste Kraft. Da eine Koalition mit der zweitplatzierten AfD für die Union ausgeschlossen war, verhandelten CDU, CSU und SPD über eine schwarz-rote Koalition — und einigten sich auf einen Koalitionsvertrag. Die SPD stimmte dem Vertrag in einer Mitgliederbefragung zu.

Die eigentliche Kanzlerwahl am 6. Mai 2025 wurde zu einem historischen Ereignis: Im ersten Wahlgang verfehlte Merz mit 310 Stimmen die erforderliche Kanzlermehrheit von 316 Stimmen — noch nie zuvor war ein designierter Kanzler im ersten Wahlgang gescheitert. Nach Beratungen in den Fraktionen rief die Bundestagspräsidentin um 15.15 Uhr den zweiten Wahlgang auf. Diesmal erhielt Merz 325 von 618 abgegebenen Stimmen und war damit gewählt — neun Stimmen mehr als nötig.

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner verkündete das Ergebnis, Merz nahm die Wahl an und dankte für das Vertrauen. Am Nachmittag überreichte ihm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Schloss Bellevue die Ernennungsurkunde; anschließend legte Merz im Bundestag den Amtseid ab — mit der religiösen Formel „so wahr mir Gott helfe“. Am Abend übergab ihm sein Vorgänger Olaf Scholz in einer gemeinsamen Pressekonferenz die Amtsgeschäfte im Bundeskanzleramt. Merz ist damit der zehnte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Friedrich Merz am Wahlabend der Bundestagswahl am 23. Februar 2025
Foto: Sandro Halank / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Welche Politik verfolgt die Regierung Merz?

Merz regiert mit einem Kabinett aus 17 Ministerinnen und Ministern von Union und SPD; Vizekanzler und Finanzminister ist SPD-Chef Lars Klingbeil. Die Koalition verfügt über 328 der 630 Sitze im Bundestag — eine komfortable, aber keine übergroße Mehrheit, wie die holprige Kanzlerwahl gezeigt hat. Inhaltlich steht die Regierung vor großen Aufgaben: die schwächelnde deutsche Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, die Migrationspolitik neu zu ordnen und die Sicherheitslage in Europa zu stabilisieren.

Außenpolitisch gilt Merz als überzeugter Transatlantiker und Europäer. Als langjähriger Vorsitzender der Atlantik-Brücke pflegt er enge Kontakte in die USA — bereits im Juni 2025 traf er US-Präsident Donald Trump am Rande des G7-Gipfels im kanadischen Kananaskis. Gleichzeitig tritt er für eine stärkere eigenständige Verteidigungsfähigkeit Europas und die weitere Unterstützung der Ukraine ein. Für Debatten sorgte im August 2025 die Entscheidung seiner Regierung, Genehmigungen für Waffenexporte nach Israel, die im Gazastreifen eingesetzt werden könnten, vorübergehend zu stoppen; nach einer Waffenruhe zwischen Israel und Hamas wurden die Beschränkungen im November 2025 wieder aufgehoben.

Friedrich Merz mit Donald Trump beim G7-Gipfel in Kananaskis im Juni 2025
Foto: Margo Martin / Wikimedia Commons, Public Domain

Wie lebt Friedrich Merz privat?

Friedrich Merz lebt mit seiner Familie in Arnsberg-Niedereimer im Sauerland — bewusst fernab des politischen Berlins — und hat einen Zweitwohnsitz in Gmund am Tegernsee. Seit 1981 ist er mit Charlotte Merz, geborene Gass, verheiratet. Die Juristin arbeitet seit 1994 als Richterin mit Schwerpunkt Familienrecht und ist seit 2016 Direktorin des Amtsgerichts Arnsberg; zuvor leitete sie das Amtsgericht Meschede. Das Paar hatte sich 1980 auf einer Examensfeier in Bonn kennengelernt. Nach der Bundestagswahl 2025 kündigte Charlotte Merz an, ihren Beruf als Richterin auch während der Kanzlerschaft ihres Mannes weiter auszuüben.

Das Ehepaar hat drei erwachsene Kinder: Sohn Philippe ist promovierter Philosoph und leitet eine Akademie in Freiburg, die ältere Tochter Constanze ist Ärztin, die jüngere Tochter Carola Juristin. Die Familie hält sich weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Merz ist zudem siebenfacher Großvater. Gemeinsam mit seiner Frau gründete er 2005 die Friedrich und Charlotte Merz Stiftung, die Bildungsprojekte in Arnsberg fördert.

Weniger bekannt: Merz ist lizenzierter Privatpilot und besitzt ein zweimotoriges Flugzeug vom Typ Diamond DA62. Neben Deutsch spricht er Englisch und Französisch.

Häufige Fragen zu Friedrich Merz

Seit wann ist Friedrich Merz Bundeskanzler?

Friedrich Merz ist seit dem 6. Mai 2025 Bundeskanzler. Er wurde an diesem Tag vom Bundestag gewählt, von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannt und im Bundestag vereidigt. Sein Vorgänger war Olaf Scholz (SPD).

Warum brauchte Friedrich Merz zwei Wahlgänge?

Im ersten Wahlgang am 6. Mai 2025 erhielt Merz nur 310 Stimmen — sechs weniger als die erforderliche Kanzlermehrheit von 316. Dass ein Kanzlerkandidat im ersten Wahlgang scheitert, hatte es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gegeben. Im zweiten Wahlgang am selben Tag erreichte er dann 325 Stimmen und damit die absolute Mehrheit.

Wer ist die Ehefrau von Friedrich Merz?

Die Ehefrau von Friedrich Merz ist Charlotte Merz, geborene Gass, geboren 1960 im Saarland. Sie ist Juristin, arbeitet als Richterin und ist seit 2016 Direktorin des Amtsgerichts Arnsberg. Das Paar ist seit 1981 verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Hat Friedrich Merz Kinder?

Ja. Friedrich Merz und seine Frau Charlotte haben drei erwachsene Kinder: einen Sohn, der promovierter Philosoph ist und eine Akademie in Freiburg leitet, sowie zwei Töchter — eine Ärztin und eine Juristin. Die Familie lebt weitgehend zurückgezogen; Merz ist zudem siebenfacher Großvater.

Was war Friedrich Merz bei BlackRock?

Von März 2016 bis März 2020 war Friedrich Merz Aufsichtsratsvorsitzender der deutschen Gesellschaft von BlackRock, dem weltgrößten Vermögensverwalter. Er gab den Posten auf, als er sich entschied, sich wieder stärker in der CDU zu engagieren. Die Tätigkeit wurde später von Kritikern als Beispiel für die Drehtür zwischen Politik und Finanzwirtschaft angeführt.

Wie hoch ist das Einkommen von Friedrich Merz?

Offizielle Zahlen zu seinem Vermögen gibt es nicht — weder das Abgeordnetengesetz noch das Bundesministergesetz verlangen eine Vermögensauskunft. Bekannt ist eine Eigenaussage: Im November 2018 sagte Merz der „Bild am Sonntag“, er verdiene „rund eine Million Euro brutto“ im Jahr. Zugleich ordnete er sich der „gehobenen Mittelschicht“ zu — eine Selbsteinschätzung, die damals für öffentliche Debatten sorgte.

Weiterlesen auf Sharp Magazine

Quellen: Wikipedia: Friedrich Merz, CDU: Friedrich Merz, Deutscher Bundestag: Kanzlerwahl 2025, Bundeskanzler.de: Regierungsbildung, Wikipedia: Charlotte Merz, Wikipedia: Kabinett Merz.

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Emilia Emil

Emilia Emil schreibt für Sharp Magazine über Persönlichkeiten, Film und Kultur. Auf der Profilseite finden Sie die zugeordneten Beiträge sowie den Kontakt für Hinweise und Korrekturen.

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