Leonardo DiCaprio Filme und Serien

In diesem Artikel
- Wer ist Leonardo DiCaprio?
- Steckbrief
- Wie begann Leonardo DiCaprio seine Karriere?
- Welche Leonardo DiCaprio Filme und Serien sollte man gesehen haben?
- Welche Filme hat Leonardo DiCaprio gedreht?
- In welchen Serien spielte Leonardo DiCaprio mit?
- Welche Auszeichnungen hat Leonardo DiCaprio gewonnen?
- Wer synchronisiert Leonardo DiCaprio auf Deutsch?
- Was macht Leonardo DiCaprio als Nächstes?
- Häufig gestellte Fragen
- Fazit
- Weiterlesen
- Quellen und externe Links
Leonardo DiCaprio Filme und Serien stehen für eine der konsequentesten Karrieren Hollywoods. Vom Kinderdarsteller in US-Fernsehserien wurde er zum Oscar-Preisträger und zu einem der wenigen Schauspieler, deren Name allein einen Kinostart zum Ereignis macht. Dieser Überblick ordnet seine gesamte Laufbahn: Biografie, alle Kinofilme, alle Serienrollen, Auszeichnungen, deutsche Synchronstimme und die nächsten Projekte.
Die Karriere umfasst mehr als 35 Jahre. Sie beginnt Ende der 1980er-Jahre mit Werbespots und kleinen Fernsehrollen und reicht bis zu „One Battle After Another“ (2025) und dem kommenden Scorsese-Film „What Happens at Night“. Dazwischen liegen Welterfolge wie „Titanic“, Charakterstudien wie „The Revenant“ und eine der engsten Regisseur-Partnerschaften der Gegenwart.
Wer ist Leonardo DiCaprio?
Leonardo Wilhelm DiCaprio wurde am 11. November 1974 in Los Angeles geboren. Er ist das einzige Kind von Irmelin Indenbirken, einer aus Deutschland stammenden Rechtsanwaltsgehilfin, und George DiCaprio, einem Underground-Comic-Künstler und Verleger. Seine Eltern ließen sich scheiden, als er ein Jahr alt war.
Seinen Vornamen verdankt er einer Anekdote aus der Schwangerschaft seiner Mutter: Sie spürte den ersten Tritt ihres Sohnes, als sie in den Uffizien in Florenz vor einem Gemälde von Leonardo da Vinci stand. Als Nachwuchsschauspieler riet ihm ein Agent, sich in Lenny Williams umzubenennen, um amerikanischer zu klingen. DiCaprio lehnte ab und behielt seinen Namen.
Steckbrief
Wie begann Leonardo DiCaprio seine Karriere?
DiCaprio begann Ende der 1980er-Jahre mit Auftritten in Werbespots. Seine erste Fernsehrolle spielte er 1989 als Glen in „The New Lassie“ (2 Folgen). Es folgten Gastauftritte in „The Outsiders“, „Santa Barbara“ (5 Folgen als junger Mason Capwell) und „Parenthood“ (12 Folgen als Garry Buckman).
Den ersten festen Serienplatz erhielt er 1991 in der Sitcom „Growing Pains“: Als Luke Brower, ein obdachloser Junge, der von der Familie Seaver aufgenommen wird, war er in 23 Folgen zu sehen. Parallel dazu gab er 1991 sein Kinodebüt in der Direct-to-video-Produktion „Critters 3 – Die Kuschelkiller kommen“ als Josh.
Der künstlerische Durchbruch kam 1993. In „This Boy’s Life“ spielte er an der Seite von Robert De Niro den Sohn eines gewalttätigen Stiefvaters. Im selben Jahr überzeugte er als geistig behinderter Junge Arnie Grape in „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ und erhielt mit 19 Jahren seine erste Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller.
Welche Leonardo DiCaprio Filme und Serien sollte man gesehen haben?
Die 1990er-Jahre machten DiCaprio zunächst zum vielseitigen Nachwuchsstar und dann zum Weltstar. Nach „The Basketball Diaries“ (1995) und „Schneller als der Tod“ (1995) spielte er 1996 Romeo in Baz Luhrmanns „William Shakespeares Romeo + Julia“ und gewann dafür den Silbernen Bären in Berlin als bester Darsteller.
1997 folgte der weltweite Durchbruch: Als Jack Dawson in James Camerons „Titanic“ wurde er über Nacht zum Idol einer ganzen Generation. An der Seite von Kate Winslet als Rose spielte er den mittellosen Künstler, der sich in die Passagierin aus der Oberschicht verliebt. Der Film war zeitweise der kommerziell erfolgreichste der Filmgeschichte. Danach reduzierte DiCaprio bewusst sein Arbeitstempo und wich dem Image des romantischen Helden mit Genre-Rollen aus.
Die 2000er-Jahre gehören seiner Zusammenarbeit mit Martin Scorsese. Sie begann 2002 mit „Gangs of New York“ und setzte sich fort mit „Aviator“ (2004, als Howard Hughes), „Departed – Unter Feinden“ (2006), „Shutter Island“ (2010), „The Wolf of Wall Street“ (2013) und „Killers of the Flower Moon“ (2023). Sechs Filme, die ihn als Charakterdarsteller prägten.
Dazwischen gelangen ihm weitere Meilensteine: „Catch Me If You Can“ (2002) als Hochstapler Frank Abagnale Jr., „Blood Diamond“ (2006), „Zeiten des Aufruhrs“ (2008) und Christopher Nolans „Inception“ (2010) als Dom Cobb. Als Produzent baute er parallel seine Firma Appian Way Productions auf.
Die 2010er-Jahre brachten den Oscar. Nach „Django Unchained“ (2012) als Plantagenbesitzer Calvin Candie und „Der große Gatsby“ (2013) als Jay Gatsby spielte er 2013 den Börsenbetrüger Jordan Belfort in „The Wolf of Wall Street“ und gewann dafür den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie.
2016 folgte die Krönung: Für die Rolle des Trappers Hugh Glass in „The Revenant“ (2015) gewann DiCaprio nach fünf vorherigen Nominierungen seinen ersten Oscar als bester Hauptdarsteller. Es folgten „Once Upon a Time in Hollywood“ (2019) als alternder TV-Star Rick Dalton und die Satire „Don’t Look Up“ (2021).
Welche Filme hat Leonardo DiCaprio gedreht?
Die folgende Übersicht listet alle Leonardo DiCaprio Filme und Serien in chronologischer Reihenfolge auf, beginnend mit den Kinofilmen. Die Tabelle folgt der englischen Filmografie und ergänzt sie um drei belegte Einträge, die dort fehlen: „Poison Ivy“ (1992, Rolle Guy), den Kurzfilm „The Foot Shooting Party“ (1994, Rolle Bud) und den Cameo-Auftritt in „Hundert und eine Nacht“ (1995). Alle drei sind in der deutschen Filmografie und in weiteren Besetzungslisten nachgewiesen.
Neben den Schauspielrollen arbeitet DiCaprio seit Jahren als Produzent. Über Appian Way Productions produzierte er unter anderem „The Wolf of Wall Street“ (Oscar-Nominierung als bester Film), „Before the Flood“ und „Killers of the Flower Moon“. Als Umweltaktivist gründete er die Leonardo DiCaprio Foundation und wurde 2014 zum UN-Botschafter des Friedens ernannt.
In welchen Serien spielte Leonardo DiCaprio mit?
Die Leonardo DiCaprio Filme und Serien im Fernsehen sind deutlich überschaubarer als die Kinoliste. Nach den Anfängen wechselte er fast vollständig zum Film und kehrte nur noch für einzelne Gast- und Sprecherauftritte ins Fernsehen zurück. Die deutsche Liste führt den Lassie-Auftritt unter 1990; die US-Erstausstrahlung datiert auf 1989, das in der Tabelle steht.
Nicht in der Tabelle stehen seine Arbeiten hinter der Kamera im Fernsehen: Die Dokuserie „Greensburg“ (2008–2010) entwickelte er als Executive Producer und Co-Creator mit, ohne selbst vor der Kamera zu stehen. Gleiches gilt für weitere Produzenten-Projekte wie „The Men Who Built America: Frontiersmen“ (2018), „Grant“ (2020) und „Theodore Roosevelt“ (2022).
Welche Auszeichnungen hat Leonardo DiCaprio gewonnen?
DiCaprio gewann bislang 58 Preise bei 151 Nominierungen. Die Zählung folgt der englischen Awards-Liste und trennt strikt: In der Spalte Nominierungen sind Siege nicht enthalten. Ein Preis, der für zwei Filme zugleich genannt wird, zählt als eine Nominierung. Die Tabelle zeigt die großen Verbände und die preisstärksten weiteren Organisationen (39 Siege, 100 Nominierungen); die übrigen 28 Organisationen folgen in der Prosa darunter (19 Siege, 51 Nominierungen). Zusammen ergibt das 58 Siege und 151 Nominierungen.
Die drei Golden Globes gewann er für „Aviator“ (2005, Drama), „The Wolf of Wall Street“ (2014, Musical/Comedy) und „The Revenant“ (2016, Drama). Der einzige Oscar ist der Hauptdarsteller-Preis für „The Revenant“; hinzu kommen sieben Oscar-Nominierungen, darunter eine als Produzent für den besten Film („The Wolf of Wall Street“).
Der Emmy-Sieg ist kein Schauspiel-Preis: DiCaprio gewann 2024 als Executive Producer für die Naturdokumentation „Path of the Panther“. Die Emmy-Nominierung von 2014 erhielt er ebenfalls als Produzent für „Virunga“. Beide Emmy-Einträge sind daher Produzenten-Auszeichnungen.
Weitere Siege und Nominierungen verteilen sich auf: Washington D.C. Area Film Critics Association (1 Sieg, 7 Nominierungen), St. Louis Gateway Film Critics Association (1 Sieg, 5 Nominierungen), Detroit Film Critics Society (1 Sieg, 3 Nominierungen), San Diego Film Critics Society (2 Siege, 3 Nominierungen), Dorian Awards (1 Sieg, 2 Nominierungen) und Golden Raspberry Awards (1 Sieg, 2 Nominierungen) — zusammen 7 Siege und 22 Nominierungen.
Hinzu kommen: Alliance of Women Film Journalists (1 Sieg, 1 Nominierung), Austin Film Critics Association Awards (1 Sieg, 1 Nominierung), Dublin Film Critics‘ Circle (1 Sieg, 1 Nominierung), Scream Awards (1 Sieg, 1 Nominierung), Berlin Film Festival (1 Sieg, 0 Nominierungen) und Boston Society of Film Critics (1 Sieg, 0 Nominierungen) — zusammen 6 Siege und 4 Nominierungen.
Ebenfalls je ein Sieg ohne weitere Nominierung: Hollywood Film Awards, Los Angeles Film Critics Association, Nickelodeon Kids‘ Choice Awards, Palm Springs International Film Festival, Rembrandt Awards und Seattle Film Critics Society — zusammen 6 Siege und 0 Nominierungen.
Nur Nominierungen ohne Sieg gab es bei: Empire Awards (4), Hollywood Critics Association Awards (4), London Film Critics Circle (3), Online Film Critics Society Awards (3), Saturn Awards (3), Young Artist Awards (3), Vancouver Film Critics Circle (2), Australian Film Critics Association (1), Film Critics Circle of Australia (1) und Visual Effects Society (1) — zusammen 0 Siege und 25 Nominierungen.
Nicht mitgezählt sind sechs Einträge, die keine Siege oder Nominierungen im engeren Sinn sind: je eine Runner-up-Platzierung bei der National Society of Film Critics und dem New York Film Critics Circle (beide 1994 für „Gilbert Grape“), zwei Platzierungen der Boston Society of Film Critics sowie zwei Festival-Ehrungen in Palm Springs (Vanguard Award 2024, geteilt mit Cast und Crew, und Desert Palm Achievement 2026).
Wer synchronisiert Leonardo DiCaprio auf Deutsch?
Seit „William Shakespeares Romeo + Julia“ (1996) wird Leonardo DiCaprio in allen deutschen Synchronfassungen von Gerrit Schmidt-Foß gesprochen. Schmidt-Foß lieh ihm erstmals bereits in „This Boy’s Life“ (1993) seine Stimme. In „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ und „Total Eclipse“ war dagegen David Nathan zu hören, bekannt als Stimme von Johnny Depp.
Damit gehört DiCaprio zu den wenigen Hollywood-Stars mit einer über Jahrzehnte konstanten deutschen Stimme. Für Zuschauer in Deutschland ist Schmidt-Foß seit „Titanic“ untrennbar mit DiCaprios Rollen verbunden — von Jack Dawson über Jordan Belfort bis zu Ernest Burkhart.
Was macht Leonardo DiCaprio als Nächstes?
Sein jüngster Film ist „One Battle After Another“ (2025) von Paul Thomas Anderson, in dem er den Ex-Revolutionär „Ghetto“ Pat Calhoun alias Bob Ferguson spielt. Für die Rolle erhielt er eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller für 2026 — seine sechste Schauspiel-Nominierung bei der Academy.
Als Nächstes steht die siebte Zusammenarbeit mit Martin Scorsese an: „What Happens at Night“ befindet sich in der Postproduktion, DiCaprio spielt darin „The Man“ an der Seite von Jennifer Lawrence. Als Produzent bleibt er über Appian Way zudem an Dokumentar- und Kinoprojekten beteiligt, darunter der Dokumentarfilm „Yanuni“ (2025).
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Oscars hat Leonardo DiCaprio gewonnen?
Einen. Er gewann 2016 den Oscar als bester Hauptdarsteller für „The Revenant“. Insgesamt wurde er achtmal für den Oscar gelistet: ein Sieg und sieben Nominierungen, darunter eine als Produzent für den besten Film („The Wolf of Wall Street“).
Was ist der bekannteste Film von Leonardo DiCaprio?
Die bekanntesten Leonardo DiCaprio Filme und Serien sind „Titanic“, „Inception“ und „The Wolf of Wall Street“. „Titanic“ (1997) als Jack Dawson machte ihn weltberühmt; „Inception“ (2010) und „The Wolf of Wall Street“ (2013) gelten als Höhepunkte seiner Zusammenarbeit mit Nolan und Scorsese.
In welchen Serien hat Leonardo DiCaprio mitgespielt?
Am bekanntesten ist „Growing Pains“ (23 Folgen als Luke Brower). Dazu kommen „Parenthood“ (12 Folgen), „Santa Barbara“ (5 Folgen), „The New Lassie“ (2 Folgen) sowie Gastauftritte in „The Outsiders“, „Roseanne“, „The Mickey Mouse Club“ und ein Cameo bei „Saturday Night Live“.
Wer ist die deutsche Stimme von Leonardo DiCaprio?
Gerrit Schmidt-Foß. Er spricht DiCaprio seit „William Shakespeares Romeo + Julia“ (1996) in allen deutschen Fassungen; erstmals hörte man ihn bereits in „This Boy’s Life“ (1993). In „Gilbert Grape“ und „Total Eclipse“ sprach David Nathan die Rolle.
Was ist der neueste Film von Leonardo DiCaprio?
„One Battle After Another“ (2025) von Paul Thomas Anderson. DiCaprio spielt darin den Ex-Revolutionär Bob Ferguson und wurde dafür für den Oscar 2026 als bester Hauptdarsteller nominiert. Danach folgt „What Happens at Night“ von Martin Scorsese.
Ist Leonardo DiCaprio verheiratet?
Nein. Leonardo DiCaprio ist ledig und hat keine Kinder. Er hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus; im Mittelpunkt seiner öffentlichen Arbeit stehen Filmprojekte und sein Umweltengagement.
Fazit
Insgesamt zeigen Leonardo DiCaprio Filme und Serien einen Schauspieler, der sich nie auf einen Typ festlegen ließ. Vom TV-Kinderdarsteller über den „Titanic“-Star zum Oscar-Preisträger und Produzenten führt seine Laufbahn durch fast alle Genres — und sie ist noch nicht abgeschlossen. Mit „What Happens at Night“ steht bereits das nächste Scorsese-Kapitel bereit.
Weiterlesen
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Quellen und externe Links
- Leonardo DiCaprio bei IMDb
- Leonardo DiCaprio bei TMDB (Auszeichnungen)
- Leonardo DiCaprio bei Britannica
- Leonardo DiCaprio bei den Golden Globes
- Leonardo DiCaprio Filmografie bei Wikipedia (englisch)
- Liste der Auszeichnungen bei Wikipedia (englisch)
- Deadline: Scorsese dreht „What Happens at Night“ mit DiCaprio und Lawrence



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