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Leonardo DiCaprio Filme und Serien

Emilia Emil13 Min. Lesezeit
Leonardo DiCaprio bei der Berlinale 2010
Leonardo DiCaprio bei der Berlinale 2010 in Berlin, lächelnd im dunklen Anzug mit Krawatte, Fotografen im Hintergrund. Foto: Siebbi / Wikimedia Commons, CC BY 3.0
In diesem Artikel
  1. Wer ist Leonardo DiCaprio?
  2. Steckbrief
  3. Wie begann Leonardo DiCaprio seine Karriere?
  4. Welche Leonardo DiCaprio Filme und Serien sollte man gesehen haben?
  5. Welche Filme hat Leonardo DiCaprio gedreht?
  6. In welchen Serien spielte Leonardo DiCaprio mit?
  7. Welche Auszeichnungen hat Leonardo DiCaprio gewonnen?
  8. Wer synchronisiert Leonardo DiCaprio auf Deutsch?
  9. Was macht Leonardo DiCaprio als Nächstes?
  10. Häufig gestellte Fragen
  11. Fazit
  12. Weiterlesen
  13. Quellen und externe Links

Leonardo DiCaprio Filme und Serien stehen für eine der konsequentesten Karrieren Hollywoods. Vom Kinderdarsteller in US-Fernsehserien wurde er zum Oscar-Preisträger und zu einem der wenigen Schauspieler, deren Name allein einen Kinostart zum Ereignis macht. Dieser Überblick ordnet seine gesamte Laufbahn: Biografie, alle Kinofilme, alle Serienrollen, Auszeichnungen, deutsche Synchronstimme und die nächsten Projekte.

Die Karriere umfasst mehr als 35 Jahre. Sie beginnt Ende der 1980er-Jahre mit Werbespots und kleinen Fernsehrollen und reicht bis zu „One Battle After Another“ (2025) und dem kommenden Scorsese-Film „What Happens at Night“. Dazwischen liegen Welterfolge wie „Titanic“, Charakterstudien wie „The Revenant“ und eine der engsten Regisseur-Partnerschaften der Gegenwart.

Wer ist Leonardo DiCaprio?

Leonardo Wilhelm DiCaprio wurde am 11. November 1974 in Los Angeles geboren. Er ist das einzige Kind von Irmelin Indenbirken, einer aus Deutschland stammenden Rechtsanwaltsgehilfin, und George DiCaprio, einem Underground-Comic-Künstler und Verleger. Seine Eltern ließen sich scheiden, als er ein Jahr alt war.

Seinen Vornamen verdankt er einer Anekdote aus der Schwangerschaft seiner Mutter: Sie spürte den ersten Tritt ihres Sohnes, als sie in den Uffizien in Florenz vor einem Gemälde von Leonardo da Vinci stand. Als Nachwuchsschauspieler riet ihm ein Agent, sich in Lenny Williams umzubenennen, um amerikanischer zu klingen. DiCaprio lehnte ab und behielt seinen Namen.

Leonardo DiCaprio beim BFI Southbank 2025
Leonardo DiCaprio beim BFI Southbank im November 2025, im dunkel karierten Anzug, bei einem Gespräch zu „One Battle After Another“. Foto: Raph_PH / Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Steckbrief

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Merkmal Angabe
Vollständiger Name Leonardo Wilhelm DiCaprio
Geboren 11. November 1974, Los Angeles, Kalifornien, USA
Größe 1,83 m
Beruf Schauspieler, Filmproduzent
Aktiv seit 1989
Familienstand Ledig, keine Kinder
Eltern Irmelin Indenbirken, George DiCaprio
Deutsche Stimme Gerrit Schmidt-Foß
Bekannt für Titanic, Inception, The Wolf of Wall Street, The Revenant
Wichtigste Preise 1 Oscar, 3 Golden Globes, 1 BAFTA

Wie begann Leonardo DiCaprio seine Karriere?

DiCaprio begann Ende der 1980er-Jahre mit Auftritten in Werbespots. Seine erste Fernsehrolle spielte er 1989 als Glen in „The New Lassie“ (2 Folgen). Es folgten Gastauftritte in „The Outsiders“, „Santa Barbara“ (5 Folgen als junger Mason Capwell) und „Parenthood“ (12 Folgen als Garry Buckman).

Den ersten festen Serienplatz erhielt er 1991 in der Sitcom „Growing Pains“: Als Luke Brower, ein obdachloser Junge, der von der Familie Seaver aufgenommen wird, war er in 23 Folgen zu sehen. Parallel dazu gab er 1991 sein Kinodebüt in der Direct-to-video-Produktion „Critters 3 – Die Kuschelkiller kommen“ als Josh.

Der künstlerische Durchbruch kam 1993. In „This Boy’s Life“ spielte er an der Seite von Robert De Niro den Sohn eines gewalttätigen Stiefvaters. Im selben Jahr überzeugte er als geistig behinderter Junge Arnie Grape in „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ und erhielt mit 19 Jahren seine erste Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller.

Welche Leonardo DiCaprio Filme und Serien sollte man gesehen haben?

Die 1990er-Jahre machten DiCaprio zunächst zum vielseitigen Nachwuchsstar und dann zum Weltstar. Nach „The Basketball Diaries“ (1995) und „Schneller als der Tod“ (1995) spielte er 1996 Romeo in Baz Luhrmanns „William Shakespeares Romeo + Julia“ und gewann dafür den Silbernen Bären in Berlin als bester Darsteller.

1997 folgte der weltweite Durchbruch: Als Jack Dawson in James Camerons „Titanic“ wurde er über Nacht zum Idol einer ganzen Generation. An der Seite von Kate Winslet als Rose spielte er den mittellosen Künstler, der sich in die Passagierin aus der Oberschicht verliebt. Der Film war zeitweise der kommerziell erfolgreichste der Filmgeschichte. Danach reduzierte DiCaprio bewusst sein Arbeitstempo und wich dem Image des romantischen Helden mit Genre-Rollen aus.

Leonardo DiCaprio im November 2008
Leonardo DiCaprio im November 2008 im dunklen Anzug mit gestreifter Krawatte, Porträtaufnahme. Foto: Colin Chou / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die 2000er-Jahre gehören seiner Zusammenarbeit mit Martin Scorsese. Sie begann 2002 mit „Gangs of New York“ und setzte sich fort mit „Aviator“ (2004, als Howard Hughes), „Departed – Unter Feinden“ (2006), „Shutter Island“ (2010), „The Wolf of Wall Street“ (2013) und „Killers of the Flower Moon“ (2023). Sechs Filme, die ihn als Charakterdarsteller prägten.

Dazwischen gelangen ihm weitere Meilensteine: „Catch Me If You Can“ (2002) als Hochstapler Frank Abagnale Jr., „Blood Diamond“ (2006), „Zeiten des Aufruhrs“ (2008) und Christopher Nolans „Inception“ (2010) als Dom Cobb. Als Produzent baute er parallel seine Firma Appian Way Productions auf.

Die 2010er-Jahre brachten den Oscar. Nach „Django Unchained“ (2012) als Plantagenbesitzer Calvin Candie und „Der große Gatsby“ (2013) als Jay Gatsby spielte er 2013 den Börsenbetrüger Jordan Belfort in „The Wolf of Wall Street“ und gewann dafür den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie.

2016 folgte die Krönung: Für die Rolle des Trappers Hugh Glass in „The Revenant“ (2015) gewann DiCaprio nach fünf vorherigen Nominierungen seinen ersten Oscar als bester Hauptdarsteller. Es folgten „Once Upon a Time in Hollywood“ (2019) als alternder TV-Star Rick Dalton und die Satire „Don’t Look Up“ (2021).

Welche Filme hat Leonardo DiCaprio gedreht?

Die folgende Übersicht listet alle Leonardo DiCaprio Filme und Serien in chronologischer Reihenfolge auf, beginnend mit den Kinofilmen. Die Tabelle folgt der englischen Filmografie und ergänzt sie um drei belegte Einträge, die dort fehlen: „Poison Ivy“ (1992, Rolle Guy), den Kurzfilm „The Foot Shooting Party“ (1994, Rolle Bud) und den Cameo-Auftritt in „Hundert und eine Nacht“ (1995). Alle drei sind in der deutschen Filmografie und in weiteren Besetzungslisten nachgewiesen.

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Jahr Film Rolle Bemerkung
1991 Critters 3 – Die Kuschelkiller kommen (Critters 3) Josh Direct-to-video
1992 Poison Ivy – Die tödliche Umarmung (Poison Ivy) Guy Kleine Rolle, im fertigen Film fast vollständig herausgeschnitten
1993 This Boy’s Life Tobias Wolff  
1993 Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa (What’s Eating Gilbert Grape) Arnie Grape Erste Oscar-Nominierung
1994 The Foot Shooting Party Bud Kurzfilm
1995 Hundert und eine Nacht (Les cent et une nuits) Stummer Schauspieler Cameo, uncredited
1995 Jim Carroll – In den Straßen von New York (The Basketball Diaries) Jim Carroll  
1995 Schneller als der Tod (The Quick and the Dead) Fee „The Kid“ Herod  
1995 Total Eclipse – Die Affäre von Rimbaud und Verlaine (Total Eclipse) Arthur Rimbaud  
1996 William Shakespeares Romeo + Julia (Romeo + Juliet) Romeo Montague Silberner Bär Berlin, bester Darsteller
1996 Marvins Töchter (Marvin’s Room) Hank Lacker  
1997 Titanic Jack Dawson Weltweiter Durchbruch
1998 Der Mann in der eisernen Maske (The Man in the Iron Mask) Louis XIV / Philippe Doppelrolle
1998 Celebrity – Schön. Reich. Berühmt. (Celebrity) Brandon Darrow  
2000 The Beach Richard  
2001 Don’s Plum Derek Independentfilm
2002 Gangs of New York Amsterdam Vallon Erste Scorsese-Zusammenarbeit
2002 Catch Me If You Can Frank Abagnale Jr.  
2004 Aviator (The Aviator) Howard Hughes  
2006 Departed – Unter Feinden (The Departed) Billy Costigan  
2006 Blood Diamond Danny Archer  
2007 11th Hour – 5 vor 12 (The 11th Hour) Er selbst / Erzähler Dokumentarfilm, auch Autor
2008 Der Mann, der niemals lebte (Body of Lies) Roger Ferris  
2008 Zeiten des Aufruhrs (Revolutionary Road) Frank Wheeler  
2010 Shutter Island Edward „Teddy“ Daniels  
2010 Hubble (Hubble 3D) Erzähler (Stimme) Dokumentarfilm
2010 Inception Dom Cobb  
2011 J. Edgar J. Edgar Hoover  
2012 Django Unchained Calvin J. Candie  
2013 Der große Gatsby (The Great Gatsby) Jay Gatsby  
2013 The Wolf of Wall Street Jordan Belfort Golden Globe, Musical/Comedy
2015 The Revenant – Der Rückkehrer (The Revenant) Hugh Glass Oscar, bester Hauptdarsteller
2015 The Audition Er selbst Kurzfilm
2016 Before the Flood Er selbst Dokumentarfilm
2019 Once Upon a Time in Hollywood Rick Dalton  
2019 Ice on Fire Erzähler (Stimme) Dokumentarfilm
2021 Don’t Look Up Dr. Randall Mindy  
2023 Killers of the Flower Moon Ernest Burkhart  
2025 One Battle After Another „Ghetto“ Pat Calhoun / Bob Ferguson Oscar-Nominierung 2026
TBA What Happens at Night The Man Postproduktion, Scorsese

Neben den Schauspielrollen arbeitet DiCaprio seit Jahren als Produzent. Über Appian Way Productions produzierte er unter anderem „The Wolf of Wall Street“ (Oscar-Nominierung als bester Film), „Before the Flood“ und „Killers of the Flower Moon“. Als Umweltaktivist gründete er die Leonardo DiCaprio Foundation und wurde 2014 zum UN-Botschafter des Friedens ernannt.

In welchen Serien spielte Leonardo DiCaprio mit?

Die Leonardo DiCaprio Filme und Serien im Fernsehen sind deutlich überschaubarer als die Kinoliste. Nach den Anfängen wechselte er fast vollständig zum Film und kehrte nur noch für einzelne Gast- und Sprecherauftritte ins Fernsehen zurück. Die deutsche Liste führt den Lassie-Auftritt unter 1990; die US-Erstausstrahlung datiert auf 1989, das in der Tabelle steht.

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Jahr Serie Rolle Auftritte
1989 The New Lassie Glen 2 Folgen
1990 The Mickey Mouse Club Alex Folge „Street Safe, Street Smart“
1990 The Outsiders Kid Fighting Scout Folge „Pilot“
1990 Santa Barbara Young Mason Capwell 5 Folgen
1990–1991 Parenthood Garry Buckman 12 Folgen
1991 Roseanne Darlene’s Classmate Folge „Home-Ec“, uncredited
1991–1992 Growing Pains Luke Brower 23 Folgen
2014 Saturday Night Live Er selbst (Cameo) Folge „Jonah Hill/Bastille“
2020 Whose Vote Counts, Explained Erzähler (Stimme) Folge „The Right to Vote“

Nicht in der Tabelle stehen seine Arbeiten hinter der Kamera im Fernsehen: Die Dokuserie „Greensburg“ (2008–2010) entwickelte er als Executive Producer und Co-Creator mit, ohne selbst vor der Kamera zu stehen. Gleiches gilt für weitere Produzenten-Projekte wie „The Men Who Built America: Frontiersmen“ (2018), „Grant“ (2020) und „Theodore Roosevelt“ (2022).

Welche Auszeichnungen hat Leonardo DiCaprio gewonnen?

DiCaprio gewann bislang 58 Preise bei 151 Nominierungen. Die Zählung folgt der englischen Awards-Liste und trennt strikt: In der Spalte Nominierungen sind Siege nicht enthalten. Ein Preis, der für zwei Filme zugleich genannt wird, zählt als eine Nominierung. Die Tabelle zeigt die großen Verbände und die preisstärksten weiteren Organisationen (39 Siege, 100 Nominierungen); die übrigen 28 Organisationen folgen in der Prosa darunter (19 Siege, 51 Nominierungen). Zusammen ergibt das 58 Siege und 151 Nominierungen.

Leonardo DiCaprio im Juni 2014
Leonardo DiCaprio mit Bart im Juni 2014 bei einer Veranstaltung des US-Außenministeriums in Washington, im grauen Anzug. Foto: U.S. Department of State / Wikimedia Commons, Public domain

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Organisation Siege Nominierungen
Academy Awards (Oscars) 1 7
Golden Globe Awards 3 12
BAFTA Awards 1 6
Screen Actors Guild Awards (Actor Awards) 1 14
Critics‘ Choice Awards 2 11
Emmy Awards 1 1
MTV Movie & TV Awards 4 11
Satellite Awards 3 8
Teen Choice Awards 3 7
People’s Choice Awards 1 8
National Board of Review 5 0
Santa Barbara International Film Festival 3 0
Blockbuster Entertainment Awards 2 0
Capri Hollywood International Film Festival 2 0
Irish Film & Television Academy (IFTA) 2 4
Chicago Film Critics Association 2 3
Australian Academy of Cinema and Television Arts (AACTA) 2 2
Dallas–Fort Worth Film Critics Association 1 6
Gesamt (Tabelle) 39 100

Die drei Golden Globes gewann er für „Aviator“ (2005, Drama), „The Wolf of Wall Street“ (2014, Musical/Comedy) und „The Revenant“ (2016, Drama). Der einzige Oscar ist der Hauptdarsteller-Preis für „The Revenant“; hinzu kommen sieben Oscar-Nominierungen, darunter eine als Produzent für den besten Film („The Wolf of Wall Street“).

Der Emmy-Sieg ist kein Schauspiel-Preis: DiCaprio gewann 2024 als Executive Producer für die Naturdokumentation „Path of the Panther“. Die Emmy-Nominierung von 2014 erhielt er ebenfalls als Produzent für „Virunga“. Beide Emmy-Einträge sind daher Produzenten-Auszeichnungen.

Weitere Siege und Nominierungen verteilen sich auf: Washington D.C. Area Film Critics Association (1 Sieg, 7 Nominierungen), St. Louis Gateway Film Critics Association (1 Sieg, 5 Nominierungen), Detroit Film Critics Society (1 Sieg, 3 Nominierungen), San Diego Film Critics Society (2 Siege, 3 Nominierungen), Dorian Awards (1 Sieg, 2 Nominierungen) und Golden Raspberry Awards (1 Sieg, 2 Nominierungen) — zusammen 7 Siege und 22 Nominierungen.

Hinzu kommen: Alliance of Women Film Journalists (1 Sieg, 1 Nominierung), Austin Film Critics Association Awards (1 Sieg, 1 Nominierung), Dublin Film Critics‘ Circle (1 Sieg, 1 Nominierung), Scream Awards (1 Sieg, 1 Nominierung), Berlin Film Festival (1 Sieg, 0 Nominierungen) und Boston Society of Film Critics (1 Sieg, 0 Nominierungen) — zusammen 6 Siege und 4 Nominierungen.

Ebenfalls je ein Sieg ohne weitere Nominierung: Hollywood Film Awards, Los Angeles Film Critics Association, Nickelodeon Kids‘ Choice Awards, Palm Springs International Film Festival, Rembrandt Awards und Seattle Film Critics Society — zusammen 6 Siege und 0 Nominierungen.

Nur Nominierungen ohne Sieg gab es bei: Empire Awards (4), Hollywood Critics Association Awards (4), London Film Critics Circle (3), Online Film Critics Society Awards (3), Saturn Awards (3), Young Artist Awards (3), Vancouver Film Critics Circle (2), Australian Film Critics Association (1), Film Critics Circle of Australia (1) und Visual Effects Society (1) — zusammen 0 Siege und 25 Nominierungen.

Nicht mitgezählt sind sechs Einträge, die keine Siege oder Nominierungen im engeren Sinn sind: je eine Runner-up-Platzierung bei der National Society of Film Critics und dem New York Film Critics Circle (beide 1994 für „Gilbert Grape“), zwei Platzierungen der Boston Society of Film Critics sowie zwei Festival-Ehrungen in Palm Springs (Vanguard Award 2024, geteilt mit Cast und Crew, und Desert Palm Achievement 2026).

Wer synchronisiert Leonardo DiCaprio auf Deutsch?

Seit „William Shakespeares Romeo + Julia“ (1996) wird Leonardo DiCaprio in allen deutschen Synchronfassungen von Gerrit Schmidt-Foß gesprochen. Schmidt-Foß lieh ihm erstmals bereits in „This Boy’s Life“ (1993) seine Stimme. In „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ und „Total Eclipse“ war dagegen David Nathan zu hören, bekannt als Stimme von Johnny Depp.

Damit gehört DiCaprio zu den wenigen Hollywood-Stars mit einer über Jahrzehnte konstanten deutschen Stimme. Für Zuschauer in Deutschland ist Schmidt-Foß seit „Titanic“ untrennbar mit DiCaprios Rollen verbunden — von Jack Dawson über Jordan Belfort bis zu Ernest Burkhart.

Was macht Leonardo DiCaprio als Nächstes?

Sein jüngster Film ist „One Battle After Another“ (2025) von Paul Thomas Anderson, in dem er den Ex-Revolutionär „Ghetto“ Pat Calhoun alias Bob Ferguson spielt. Für die Rolle erhielt er eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller für 2026 — seine sechste Schauspiel-Nominierung bei der Academy.

Leonardo DiCaprio bei den Filmfestspielen von Cannes 2019
Leonardo DiCaprio bei den Filmfestspielen von Cannes 2019 im Smoking mit Fliege, Porträtaufnahme. Foto: Georges Biard / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Als Nächstes steht die siebte Zusammenarbeit mit Martin Scorsese an: „What Happens at Night“ befindet sich in der Postproduktion, DiCaprio spielt darin „The Man“ an der Seite von Jennifer Lawrence. Als Produzent bleibt er über Appian Way zudem an Dokumentar- und Kinoprojekten beteiligt, darunter der Dokumentarfilm „Yanuni“ (2025).

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Oscars hat Leonardo DiCaprio gewonnen?

Einen. Er gewann 2016 den Oscar als bester Hauptdarsteller für „The Revenant“. Insgesamt wurde er achtmal für den Oscar gelistet: ein Sieg und sieben Nominierungen, darunter eine als Produzent für den besten Film („The Wolf of Wall Street“).

Was ist der bekannteste Film von Leonardo DiCaprio?

Die bekanntesten Leonardo DiCaprio Filme und Serien sind „Titanic“, „Inception“ und „The Wolf of Wall Street“. „Titanic“ (1997) als Jack Dawson machte ihn weltberühmt; „Inception“ (2010) und „The Wolf of Wall Street“ (2013) gelten als Höhepunkte seiner Zusammenarbeit mit Nolan und Scorsese.

In welchen Serien hat Leonardo DiCaprio mitgespielt?

Am bekanntesten ist „Growing Pains“ (23 Folgen als Luke Brower). Dazu kommen „Parenthood“ (12 Folgen), „Santa Barbara“ (5 Folgen), „The New Lassie“ (2 Folgen) sowie Gastauftritte in „The Outsiders“, „Roseanne“, „The Mickey Mouse Club“ und ein Cameo bei „Saturday Night Live“.

Wer ist die deutsche Stimme von Leonardo DiCaprio?

Gerrit Schmidt-Foß. Er spricht DiCaprio seit „William Shakespeares Romeo + Julia“ (1996) in allen deutschen Fassungen; erstmals hörte man ihn bereits in „This Boy’s Life“ (1993). In „Gilbert Grape“ und „Total Eclipse“ sprach David Nathan die Rolle.

Was ist der neueste Film von Leonardo DiCaprio?

„One Battle After Another“ (2025) von Paul Thomas Anderson. DiCaprio spielt darin den Ex-Revolutionär Bob Ferguson und wurde dafür für den Oscar 2026 als bester Hauptdarsteller nominiert. Danach folgt „What Happens at Night“ von Martin Scorsese.

Ist Leonardo DiCaprio verheiratet?

Nein. Leonardo DiCaprio ist ledig und hat keine Kinder. Er hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus; im Mittelpunkt seiner öffentlichen Arbeit stehen Filmprojekte und sein Umweltengagement.

Fazit

Insgesamt zeigen Leonardo DiCaprio Filme und Serien einen Schauspieler, der sich nie auf einen Typ festlegen ließ. Vom TV-Kinderdarsteller über den „Titanic“-Star zum Oscar-Preisträger und Produzenten führt seine Laufbahn durch fast alle Genres — und sie ist noch nicht abgeschlossen. Mit „What Happens at Night“ steht bereits das nächste Scorsese-Kapitel bereit.

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Emilia Emil

Emilia Emil schreibt für Sharp Magazine über Persönlichkeiten, Film und Kultur. Auf der Profilseite finden Sie die zugeordneten Beiträge sowie den Kontakt für Hinweise und Korrekturen.

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