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Austin Butler Filme und Serien: Die vollständige Filmografie

Emilia Emil13 Min. Lesezeit
Austin Butler beim Photocall in Cannes 2025
Austin Butler bei den Filmfestspielen von Cannes 2025. Foto: Gabriel Hutchinson / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
In diesem Artikel
  1. Austin Butler im Steckbrief
  2. Wie begann Austin Butlers Karriere?
  3. Was war Austin Butlers Durchbruch?
  4. Welche Filme drehte Austin Butler nach Elvis?
  5. Welche Filme hat Austin Butler gedreht?
  6. In welchen Serien spielte Austin Butler?
  7. Welche Preise hat Austin Butler gewonnen?
  8. Welche Austin Butler Filme und Serien kommen als Nächstes?
  9. Häufige Fragen zu Austin Butler
  10. Weiterlesen
  11. Externe Links

Die Austin Butler Filme und Serien reichen von kleinen Gastrollen bei Nickelodeon bis zu einer Oscar-Nominierung als Elvis Presley. Der 1991 in Anaheim geborene US-Amerikaner gehört seit dem Biopic Elvis aus dem Jahr 2022 zu den gefragtesten Schauspielern seiner Generation. Dieser Überblick führt alle Filme und Serien auf – von den Anfängen im Kinderfernsehen über den Durchbruch in Hollywood bis zu den kommenden Projekten.

Der US-amerikanische Schauspieler begann seine Karriere Mitte der 2000er-Jahre als Kinderdarsteller. Nach zahlreichen Gastauftritten übernahm er Hauptrollen in Jugendserien wie The Carrie Diaries und The Shannara Chronicles, bevor er 2019 in Quentin Tarantinos Once Upon a Time in Hollywood als Tex Watson zu sehen war. Der internationale Durchbruch folgte drei Jahre später mit der Titelrolle in Elvis.

Seitdem wechselt Butler zwischen großem Blockbusterkino und anspruchsvollen Autorenfilmen: Er spielte in The Bikeriders und Dune: Part Two, führte die Miniserie Masters of the Air an und stand 2025 für Eddington und Caught Stealing vor der Kamera. Diese Austin Butler Filmografie listet jede Produktion mit Rolle und Jahr auf.

Austin Butler im Steckbrief

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Angabe Details
Vollständiger Name Austin Robert Butler
Geboren 17. August 1991 in Anaheim, Kalifornien, USA
Größe 1,83 m
Beruf US-amerikanischer Schauspieler
Aktiv seit 2005
Durchbruch Elvis (2022)
Bekannt für Elvis, The Bikeriders, Dune: Part Two, Masters of the Air
Auszeichnungen (Auswahl) Golden Globe und BAFTA (jeweils 2023, für Elvis); Oscar-Nominierung 2023
Deutsche Stimme unter anderem Patrick Roche (so auch als Feyd-Rautha in Dune: Part Two)

Wie begann Austin Butlers Karriere?

Butler wuchs in Anaheim im US-Bundesstaat Kalifornien auf. Mit 13 Jahren wurde er auf einem Jahrmarkt von einem Vertreter einer Agentur für Kinderdarsteller angesprochen – so begann seine Laufbahn vor der Kamera. Seine erste regelmäßige Arbeit war eine Statistenrolle in der Nickelodeon-Serie Neds ultimativer Schulwahnsinn, in der er von 2005 bis 2007 in 41 Folgen mitwirkte, ohne im Abspann genannt zu werden.

Austin Butler im Jahr 2019
Austin Butler im Jahr 2019. Foto: Toglenn / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Es folgten Gastauftritte in zahlreichen Jugend- und Familienserien. In Hannah Montana spielte er 2006 und 2007 in zwei Folgen zwei verschiedene Figuren, in iCarly war er 2007 als Jake Krandle zu sehen. Seine erste größere Rolle erhielt er 2007 in Zoey 101: Zunächst spielte er in einer Folge Danifer, danach übernahm er in der vierten Staffel die Hauptrolle des James Garrett. Die frühen Austin Butler Filme und Serien entstanden damit fast ausschließlich für Nickelodeon und den Disney Channel.

Parallel dazu drehte Butler erste Filme. Sein Kinodebüt gab er 2009 in der Familienkomödie Die Noobs – Klein aber gemein (Originaltitel: Aliens in the Attic) als Jake Pearson. 2011 folgte die Direct-to-video-Produktion Sharpay’s fabelhafte Welt, in der er Peyton Leverett spielte. Im selben Jahr stand er für den Lifetime-Fernsehfilm The Bling Ring als Zack Garvey vor der Kamera. Zwei nicht verkaufte Pilotfilme aus dieser Zeit – Betwixt (2010) und Intercept (2012, Rolle: Devon laut Cast-Verzeichnissen) – sowie der Kurzfilm The Faithful (2007) erscheinen in der Filmografie unten nicht als eigene Kinofilme, sondern werden hier erwähnt, weil beide Filmografien sie unterschiedlich führen.

Von 2010 bis 2011 spielte Butler in Life Unexpected die Rolle des Jones Mager (10 Folgen), danach war er 2011 und 2012 in 14 Folgen von Switched at Birth als James „Wilkie“ Wilkerson zu sehen. Weitere Gastrollen führten ihn unter anderem zu CSI: Miami, CSI: NY und Die Zauberer vom Waverly Place. 2013 übernahm er dann seine erste große Serienhauptrolle als Sebastian Kydd in The Carrie Diaries, dem Prequel zu Sex and the City. Die Serie lief zwei Staffeln mit insgesamt 26 Folgen.

Was war Austin Butlers Durchbruch?

Nach The Carrie Diaries spielte Butler 2014 und 2015 in drei Folgen der Superheldenserie Arrow den Schurken Chase. Von 2016 bis 2017 verkörperte er in der Fantasyserie The Shannara Chronicles die Hauptfigur Wil Ohmsford (20 Folgen). 2018 gab er sein Broadway-Debüt in der Wiederaufnahme von Eugene O’Neills The Iceman Cometh. Im Kino machte er 2019 gleich doppelt auf sich aufmerksam: als Jack in Jim Jarmuschs The Dead Don’t Die und als Tex Watson in Quentin Tarantinos Once Upon a Time in Hollywood.

Der weltweite Durchbruch kam 2022 mit Elvis. In Baz Luhrmanns Musikbiografie verkörperte Butler den King of Rock ’n‘ Roll – eine Rolle, für die er sich jahrelang mit Stimme, Bewegung und Biografie des Sängers beschäftigte. Der Film feierte am 25. Mai 2022 beim Filmfestival von Cannes Weltpremiere, startete am 23. Juni 2022 in Australien und am 24. Juni 2022 in den USA. Mit Elvis erreichten die Austin Butler Filme und Serien ein weltweites Publikum, und Butler erhielt seine erste Oscar-Nominierung.

Für Elvis gewann Butler 2023 den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einem Drama und den BAFTA als bester Hauptdarsteller. Bei der Oscar-Verleihung 2023 war er als bester Hauptdarsteller nominiert, die Auszeichnung ging an Brendan Fraser. Im selben Jahr nahm ihn das Time-Magazin in seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt auf.

Welche Filme drehte Austin Butler nach Elvis?

Nach Elvis wählte Butler seine Rollen bewusst abwechslungsreich. In Jeff Nichols‘ The Bikeriders (2023) spielte er das Motorradclub-Mitglied Benny; der Film feierte beim Filmfestival von Telluride am 31. August 2023 Weltpremiere und kam am 21. Juni 2024 in die US-Kinos. 2024 war er zudem in der Miniserie Masters of the Air als Major Gale „Buck“ Cleven zu sehen: Die Apple-TV+-Serie über eine Bomberbesatzung im Zweiten Weltkrieg startete am 26. Januar 2024 und umfasst neun Folgen.

Austin Butler bei der Premiere von The Bikeriders 2024
Austin Butler bei der Premiere von The Bikeriders im Jahr 2024. Foto: P. Lovell / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Als Feyd-Rautha Harkonnen, skrupelloser Erbe des Hauses Harkonnen, stand Butler in Denis Villeneuves Dune: Part Two vor der Kamera. Der Film startete in Deutschland am 29. Februar 2024. In der deutschen Synchronfassung wird Feyd-Rautha – wie Butler inzwischen überwiegend – von Patrick Roche gesprochen.

Im Jahr 2025 folgten zwei weitere Kinofilme. In Ari Asters Western-Thriller Eddington spielte Butler Vernon Jefferson Peak; der Film feierte am 16. Mai 2025 in Cannes Weltpremiere und startete am 18. Juli 2025 in den USA. Kurz darauf war er in Darren Aronofskys Kriminalfilm Caught Stealing als Hank Thompson zu sehen, ein ausgebrannter Ex-Baseballspieler, der im New York der späten 1990er-Jahre in die Unterwelt gerät. In Deutschland kam Caught Stealing am 28. August 2025 ins Kino, in den USA einen Tag später.

Austin Butler bei der Premiere von Caught Stealing in London 2025
Austin Butler bei der Premiere von Caught Stealing in London im Jahr 2025. Foto: Amy Martin Photography / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Am 17. Dezember 2022 moderierte Butler außerdem die US-Comedyshow Saturday Night Live; musikalischer Gast der Folge war Lizzo. Auf der Bühne, im Fernsehen und im Kino gleichermaßen präsent, gehört Butler damit zu den vielseitigsten Darstellern seiner Generation.

Welche Filme hat Austin Butler gedreht?

Alle Austin Butler Filme und Serien im Überblick – zunächst die Kinofilme: Die Tabelle führt jede Kinoproduktion mit Jahr, Rolle und Anmerkung auf. Fernsehfilme sind entsprechend gekennzeichnet.

Auf kleinen Bildschirmen lässt sich die Tabelle seitlich verschieben.

Jahr Film Rolle Anmerkung
2009 Die Noobs – Klein aber gemein (Aliens in the Attic) Jake Pearson Kinodebüt
2011 Sharpay’s fabelhafte Welt Peyton Leverett Direct-to-video
2011 The Bling Ring Zack Garvey Fernsehfilm (Lifetime)
2012 My Uncle Rafael Cody Beck  
2015 Die Eindringlinge (The Intruders) Noah Henry  
2016 Yoga Hosers Hunter Calloway  
2018 Dude Thomas Daniels  
2019 The Dead Don’t Die Jack  
2019 Once Upon a Time in Hollywood Tex Watson  
2022 Elvis Elvis Presley Golden Globe und BAFTA
2023 The Bikeriders Benny  
2024 Dune: Part Two Feyd-Rautha Harkonnen  
2025 Eddington Vernon Jefferson Peak  
2025 Caught Stealing Hank Thompson  
2028 Miami Vice ’85 James „Sonny“ Crockett Dreharbeiten; US-Kinostart: 19. Mai 2028
offen Enemies nicht offiziell bestätigt Postproduktion
offen The Brigands of Rattlecreek Anführer der Outlaw-Bande Dreharbeiten ab Anfang 2027 geplant
offen American Speed einer der Whittington-Brüder Vorproduktion (Amazon MGM)

In welchen Serien spielte Austin Butler?

Butlers Serienkarriere begann bei Nickelodeon und führte über den Disney Channel und The CW bis zu Prestige-Miniserien bei Apple TV+. Die Tabelle folgt bei den Folgenzahlen den Auftrittslisten: Gezählt wird, in wie vielen Folgen Butler tatsächlich zu sehen war, nicht, wie viele Folgen eine Serie insgesamt hat. So umfasst Neds ultimativer Schulwahnsinn insgesamt 54 Folgen, Butler wirkte jedoch in 41 Folgen mit.

Bei Zoey 101 weichen Datenbanken in der Folgenzahl voneinander ab; die Tabelle folgt der deutschsprachigen Wikipedia mit 11 Folgen. Eine weitere Besonderheit betrifft Neds ultimativer Schulwahnsinn: Die Biografie in der englischsprachigen Wikipedia nennt Butlers Figur Zippy Brewster, die Filmografie-Tabelle desselben Artikels führt dagegen den Namen Lionel Scranton. Die Tabelle unten verwendet Zippy Brewster, weil auch Cast-Verzeichnisse diesen Namen nennen.

Die folgende Übersicht führt alle Austin Butler Filme und Serien für das Fernsehen auf – von den ersten Statistenrollen bis zur Miniserie Masters of the Air.

Auf kleinen Bildschirmen lässt sich die Tabelle seitlich verschieben.

Jahre Serie Rolle Folgen / Anmerkung
2005–2007 Neds ultimativer Schulwahnsinn Zippy Brewster 41 Folgen, nicht im Abspann genannt
2005 Unfabulous Schüler 1 Folge („The Eye Randy“), nicht im Abspann genannt
2006 Drake & Josh Statist 1 Folge („The Demonator“), nicht im Abspann genannt
2006, 2007 Hannah Montana Toby / Derek Hanson 2 Folgen
2007 iCarly Jake Krandle 1 Folge („iLike Jake“)
2007–2008 Zoey 101 Danifer / James Garrett 11 Folgen, Hauptrolle in Staffel 4
2008 Out of Jimmy’s Head Lance 1 Folge („Princess“)
2009 Ruby & the Rockits Jordan Gallagher 10 Folgen, Hauptrolle
2009 Zeke und Luther Rutger Murdock 1 Folge („Adventure Boy“)
2010 Die Zauberer vom Waverly Place George 1 Folge („Positive Alex“)
2010 Jonas L.A. Stone Stevens 2 Folgen
2010 CSI: Miami Josh Chapman 1 Folge („Happy Birthday“)
2010 The Defenders Cody Dennis 1 Folge („Nevada v. Dennis“)
2010–2011 Life Unexpected Jones Mager 10 Folgen
2011 CSI: NY Benjamin Gold 1 Folge („Do or Die“)
2011–2012 Switched at Birth James „Wilkie“ Wilkerson 14 Folgen
2012 Are You There, Chelsea? Luke 1 Folge („Believe“)
2013–2014 The Carrie Diaries Sebastian Kydd 26 Folgen, Hauptrolle
2014–2015 Arrow Chase 3 Folgen
2016–2017 The Shannara Chronicles Wil Ohmsford 20 Folgen, Hauptrolle
2022 Saturday Night Live er selbst (Moderator) 1 Folge, Musikgast: Lizzo
2024 Masters of the Air Gale „Buck“ Cleven 9 Folgen, Miniserie, Hauptrolle

Welche Preise hat Austin Butler gewonnen?

Butlers bislang wichtigste Auszeichnungen stammen aus der Preis-Saison 2023 für Elvis. Er gewann den Golden Globe und den BAFTA als bester Hauptdarsteller, dazu kamen der AACTA Award, der AACTA International Award, der Satellite Award, der irische IFTA und der People’s Choice Award. Bei den Critics‘ Choice Awards und den Screen Actors Guild Awards war er jeweils zweimal nominiert – einmal für das Ensemble von Once Upon a Time in Hollywood und einmal als Hauptdarsteller für Elvis.

Die Tabelle unten führt die 15 wichtigsten Preisorganisationen. Gezählt werden Siege und Nominierungen getrennt: Die Spalte Nominierungen enthält nur Nominierungen ohne Siege. Auszeichnungen von Kritikerverbänden sind in der Tabelle nicht einzeln aufgeführt – Butler gewann dort zehn weitere Preise und erhielt 32 weitere Nominierungen, dazu kommen neun Zweit- oder Drittplatzierungen, die weder als Sieg noch als Nominierung zählen.

Auf kleinen Bildschirmen lässt sich die Tabelle seitlich verschieben.

Preis Siege Nominierungen Details
Academy Awards (Oscar) 0 1 2023: Bester Hauptdarsteller (Elvis)
BAFTA 1 0 2023: Bester Hauptdarsteller (Elvis)
Golden Globe Awards 1 0 2023: Bester Hauptdarsteller, Drama (Elvis)
Critics‘ Choice Movie Awards 0 2 2020: Bestes Ensemble (Once Upon a Time in Hollywood); 2023: Bester Hauptdarsteller (Elvis)
Screen Actors Guild Awards 0 2 2020: Bestes Ensemble (Once Upon a Time in Hollywood); 2023: Bester Hauptdarsteller (Elvis)
AACTA Awards 1 0 2022: Bester Hauptdarsteller (Elvis)
AACTA International Awards 1 0 2023: Bester Darsteller (Elvis)
Satellite Awards 1 0 2023: Bester Hauptdarsteller (Elvis)
Irish Film & Television Awards 1 0 2023: Bester internationaler Darsteller (Elvis)
People’s Choice Awards 1 0 2022: Drama Movie Star des Jahres (Elvis)
Young Artist Awards 0 3 2010: Bestes Ensemble (Aliens in the Attic), Bester Hauptdarsteller (Ruby & the Rockits); 2011: Bester Gastdarsteller (The Defenders)
Capri Hollywood International Film Festival 1 0 2019: Bestes Ensemble (Once Upon a Time in Hollywood)
Palm Springs International Film Festival 1 0 2023: Breakthrough Performance Award (Elvis)
Kids‘ Choice Awards 0 1 2024: Lieblingsschurke (Dune: Part Two)
Saturn Awards 0 1 2025: Bester Nebendarsteller (Dune: Part Two)
Gesamt 9 10 15 Organisationen

Welche Austin Butler Filme und Serien kommen als Nächstes?

Mehrere große Projekte bestimmen Butlers nächste Jahre. Der Kriminalfilm Enemies, ein A24-Thriller von Autor und Regisseur Henry Dunham, befindet sich in der Postproduktion. Produziert wird er von Ari Aster und Lars Knudsen. Neben Butler spielen Jeremy Allen White, Anna Sawai und Hidetoshi Nishijima sowie unter anderem Charles Parnell und Payman Maadi; ein unerbittlicher Detective und ein berüchtigter Auftragskiller geraten darin in ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel. Ein Starttermin steht noch nicht fest. Berichten zufolge spielt White den Detective und Butler den Auftragskiller – die Rollenverteilung ist in der Filmografie allerdings noch nicht offiziell bestätigt. Die kommenden Austin Butler Filme und Serien beginnen damit mit einem Thriller, dessen Details noch offen sind.

Austin Butler bei den Filmfestspielen von Cannes 2025
Austin Butler bei den Filmfestspielen von Cannes 2025. Foto: Gabriel Hutchinson / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Größer angelegt ist Miami Vice ’85: Butler spielt James „Sonny“ Crockett, Michael B. Jordan übernimmt die Rolle des Ricardo „Rico“ Tubbs. Die beiden Figuren stammen aus der NBC-Serie Miami Vice (1984–1989), in der Don Johnson und Philip Michael Thomas die Polizisten verkörperten. Regie führt Joseph Kosinski, das Drehbuch stammt von Dan Gilroy, produziert wird der Universal-Film von Kosinski und Dylan Clark. Die Dreharbeiten begannen 2026, erste Bilder erschienen im Oktober 2026. Der US-Kinostart ist für den 19. Mai 2028 geplant – ursprünglich war der 6. August 2027 vorgesehen, der Termin wurde jedoch verschoben. Der Film soll auch für IMAX produziert werden.

Ein weiterer Western steht mit The Brigands of Rattlecreek an: In Park Chan-wooks Rache-Thriller spielt Butler den Anführer einer Outlaw-Bande, die eine Kleinstadt im amerikanischen Westen überfällt. Matthew McConaughey spielt den Sheriff, Pedro Pascal den Arzt, der ihn bei der Verfolgung unterstützt. Zur Besetzung gehören außerdem Tang Wei und Adèle Exarchopoulos; Exarchopoulos spielt die Frau von Butlers Figur. Das Drehbuch stammt von S. Craig Zahler, die Dreharbeiten sollen Anfang 2027 beginnen. Ebenfalls angekündigt ist American Speed von Amazon MGM: Butler und Tom Holland spielen darin die Rennfahrer-Brüder Whittington, deren Karriere in den 1980er-Jahren in den IMSA-Skandal um Drogenschmuggel und Geldwäsche verwickelt war. Ein Regisseur steht noch nicht fest.

Mit Enemies, Miami Vice ’85, The Brigands of Rattlecreek und American Speed setzt Butler seinen Kurs fort: anspruchsvolle Stoffe und große Franchises im Wechsel. Wer seine Filmografie verfolgt, darf sich auf einen Auftragskiller-Thriller, einen neu aufgelegten Serienklassiker, einen brutalen Western und ein Rennfahrer-Drama freuen – Rollen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Häufige Fragen zu Austin Butler

Wie alt ist Austin Butler?

Austin Butler wurde am 17. August 1991 in Anaheim geboren. Im Oktober 2026 ist er 35 Jahre alt.

In welchem Film spielte Austin Butler Elvis Presley?

Butler verkörperte Elvis Presley in Baz Luhrmanns Musikbiografie Elvis aus dem Jahr 2022. Für die Rolle erhielt er einen Golden Globe, einen BAFTA und eine Oscar-Nominierung.

Hat Austin Butler einen Oscar gewonnen?

Nein. Butler war bei der Oscar-Verleihung 2023 als bester Hauptdarsteller für Elvis nominiert, die Auszeichnung ging an Brendan Fraser für The Whale. Es ist bislang seine einzige Oscar-Nominierung.

In wie vielen Folgen von Zoey 101 spielte Austin Butler mit?

In 11 Folgen. Zunächst war er in einer Folge als Danifer zu sehen, danach übernahm er in der vierten Staffel die Hauptrolle des James Garrett.

Was ist Austin Butlers nächster Film?

Der A24-Thriller Enemies befindet sich in der Postproduktion, ein Starttermin steht noch nicht fest. Danach folgt Miami Vice ’85 mit Butler als Sonny Crockett, dessen US-Kinostart für den 19. Mai 2028 geplant ist. Ebenfalls angekündigt sind The Brigands of Rattlecreek (Dreharbeiten ab Anfang 2027) und American Speed.

Wer synchronisiert Austin Butler auf Deutsch?

Butler hat im Deutschen mehrere Stimmen. Inzwischen wird er überwiegend von Patrick Roche gesprochen – so auch als Feyd-Rautha in Dune: Part Two. In früheren Produktionen waren unter anderem Paul Sedlmeir, Till Völger, Roman Wolko und Max Felder zu hören.

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Emilia Emil

Emilia Emil schreibt für Sharp Magazine über Persönlichkeiten, Film und Kultur. Auf der Profilseite finden Sie die zugeordneten Beiträge sowie den Kontakt für Hinweise und Korrekturen.

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