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Paula Beer Filme und Serien: Filmografie, Karriere und Preise im Überblick

Emilia Emil11 Min. Lesezeit

Paula Beer gehört zu den prägenden deutschen Schauspielerinnen ihrer Generation: Vom Debüt als Jugendliche in Poll über den internationalen Durchbruch mit Frantz bis zum Silbernen Bären für Undine verläuft ihre Karriere bemerkenswert konsequent zwischen deutschem Autorenkino und französischem Film. Diese Übersicht der Paula Beer Filme und Serien führt alle wichtigen Filme, Serien und Rollen in chronologischer Reihenfolge auf, ergänzt um Biografie, Preise und aktuelle Projekte.

Paula Beer auf der Berlinale 2023
Paula Beer auf der Berlinale 2023. Foto: Elena Ternovaja / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
In diesem Artikel
  1. Wer ist Paula Beer und wie wurde sie entdeckt?
  2. Paula Beer Filme und Serien: Welche Filme hat sie gedreht?
  3. In welchen Serien spielt Paula Beer?
  4. Was sind die wichtigsten Meilensteine ihrer Karriere?
  5. Welche Preise hat Paula Beer gewonnen?
  6. Was macht Paula Beer aktuell?
  7. Häufige Fragen zu Paula Beer
  8. Weiterlesen auf Sharp Magazine
  9. Quellen

Der rote Faden ihrer Filmografie ist die Zusammenarbeit mit Regisseuren, die Figuren Zeit lassen: François Ozon, Christian Petzold und Florian Henckel von Donnersmarck haben Beer jeweils Hauptrollen anvertraut, die weit über reine Präsenz hinausgehen. Dazu kommt eine der erfolgreichsten deutschen Serien der vergangenen Jahre, Bad Banks, in der sie als Investmentbankerin Jana Liekam über zwei Staffeln die Hauptrolle spielte.

Wer ist Paula Beer und wie wurde sie entdeckt?

Paula Beer wurde am 23. Februar 1995 in Mainz als einziges Kind eines Künstlerpaares geboren und wuchs in Mainz auf. Mit acht Jahren nahm sie an einem Theaterkurs teil, der ihr nach eigenen Angaben die Freude an der Schauspielerei vermittelte. Nach dem Umzug der Familie nach Berlin im Jahr 2007 besuchte sie eine Montessori-Schule und sammelte ab dem zwölften Lebensjahr vier Jahre lang Schauspiel- und Tanzerfahrung im Jugendensemble des Berliner Friedrichstadtpalasts.

Paula Beer Filme und Serien: Paula Beer bei der Berlinale-Eröffnung 2018 im gelben Kleid
Paula Beer bei der Eröffnung der Berlinale 2018 im gelben Kleid. Foto: Martin Kraft / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Im Jahr 2009 wurde die damals 14-jährige Schülerin an ihrer Berliner Schule von einer Schauspielagentin angesprochen und zum Casting für den Spielfilm Poll von Chris Kraus eingeladen. Gegen mehr als 2.500 Kandidatinnen setzte sie sich durch und erhielt die Hauptrolle der 14-jährigen Halbwaise Oda, die im Sommer 1914 auf das Landgut ihrer Familie im Baltikum reist. Die Dreharbeiten fanden im Sommer 2009 an der südestnischen Ostseeküste statt; Beer nahm zuvor Schauspielunterricht und schrieb ein Tagebuch aus der Sicht ihrer Rolle, das später auch im Film Verwendung fand.

Poll kam in Deutschland Anfang 2011 in die Kinos, im Januar 2011 war der Kinostart. Bereits vor der Kinoauswertung erhielt Beer für die Rolle den Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin. Nach dem Abitur im Jahr 2013 zog sie nach Paris, um ihr Französisch zu vertiefen – eine Entscheidung, die ihre spätere Arbeit im französischsprachigen Kino vorbereitete.

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Angabe Wert
Name Paula Beer
Geboren 23. Februar 1995 in Mainz
Beruf Schauspielerin
Bekannt für Frantz, Undine, Bad Banks, Werk ohne Autor
Kinodebüt Poll (2010) als Oda von Siering
Durchbruch Frantz (2016) als Anna
Wichtigste Preise Silberner Bär 2020 (Undine), Marcello-Mastroianni-Preis 2016 (Frantz)
Sprachen Deutsch, Französisch

Paula Beer Filme und Serien: Welche Filme hat sie gedreht?

Die folgende Tabelle ordnet die Paula Beer Filme und Serien im Kino chronologisch und nennt jeweils die Rolle. Die Liste folgt der Filmografie-Auswahl der deutschsprachigen Wikipedia und ist als Auswahl zu verstehen: Neben den hier aufgeführten Titeln hat Beer auch in Kurzfilmen, Fernsehfilmen und Hörspielen gearbeitet.

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Jahr Titel Rolle Anmerkung
2010 Poll Oda von Siering Kinodebüt, Bayerischer Filmpreis
2012 Ludwig II. Sophie in Bayern Nebenrolle
2013 Der Geschmack von Apfelkernen Rosmarie Kinofilm
2014 Das finstere Tal Luzi Alpenwestern, Berlinale-Premiere
2015 Pampa Blues Lena Fernsehfilm, TV-Debüt
2015 4 Könige Alex Deutscher Filmpreis in Bronze
2016 Frantz Anna Marcello-Mastroianni-Preis Venedig
2016 Tödliche Geheimnisse Tessa Norgren Fernsehfilm
2017 Tödliche Geheimnisse – Jagd in Kapstadt Tessa Norgren Fernsehfilm
2017 Prinz Aberjaja – Kurzfilm
2018 Transit Marie Nach Anna Seghers, Berlinale
2018 Werk ohne Autor Ellie Seeband Golden-Globe- und Oscar-Nominierungen (Film)
2019 The Wolf’s Call – Entscheidung in der Tiefe Diane Französischer U-Boot-Film (Le chant du loup)
2020 Undine Undine Silberner Bär, Europäischer Filmpreis
2023 Roter Himmel Nadja Berlinale-Wettbewerb 2023
2024 Stella. Ein Leben. Stella Goldschlag Premiere Zürich 2023, deutscher Kinostart 25. Januar 2024
2025 Miroirs No. 3 Laura Cannes-Premiere Mai 2025
2025 Stiller Julika Stiller-Tschudy Nach Max Frisch, deutsch-schweizerischer Film

Nach Poll spielte Beer 2012 in Ludwig II. von Marie Noëlle und Peter Sehr die Prinzessin Sophie in Bayern. In Das finstere Tal, dem Alpenwestern von Andreas Prochaska mit Premiere auf der Berlinale 2014, verkörperte sie Luzi, die Tochter einer Bergbauernwitwe, die einen geheimnisvollen Fremden aufnimmt. Für diese Rolle wurde sie für den Österreichischen Filmpreis als beste Darstellerin nominiert.

Paula Beer bei der Österreich-Premiere von Das finstere Tal in Wien 2014 im blauen Kleid
Paula Beer bei der Österreich-Premiere von Das finstere Tal in Wien 2014. Foto: Manfred Werner / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Ihr Fernsehdebüt gab Beer 2015 mit Pampa Blues von Kai Wessel, in dem sie an der Seite von Sven Gielnik und Joachim Król die Lena spielte, ein aufgewecktes Mädchen, das sich als Reporterin ausgibt, um ihren leiblichen Vater zu finden. Der Film basiert auf dem Jugendroman von Rolf Lappert. Im selben Jahr folgte 4 Könige von Theresa von Eltz, in dem Beer als Alex eine von vier Jugendlichen spielte, die Weihnachten freiwillig in der Psychiatrie verbringen; der Film erhielt den Deutschen Filmpreis in Bronze als bester Spielfilm.

Den internationalen Durchbruch brachte 2016 Frantz von François Ozon. Der überwiegend in Schwarz-Weiß gedrehte Film spielt 1919 in Quedlinburg: Beer spielt Anna, die Verlobte eines im Ersten Weltkrieg gefallenen deutschen Soldaten, die einem geheimnisvollen französischen Ex-Soldaten begegnet. Für die Rolle lernte sie Anna in sechs Wochen auf Deutsch und Französisch; sie und ihr Filmpartner Pierre Niney halfen einander jeweils in der Sprache des anderen. Ozon lobte ihre Reife: Sie sei erst zwanzig Jahre alt gewesen, aber ihr Spiel habe von großer Reife gezeugt.

In Volker Schlöndorffs Diplomatie war Beer ebenfalls besetzt, doch ihre Rolle als Ingrid wurde beim Schnitt herausgenommen – ein Vorgang, den sie selbst als lehrreich beschrieb, weil sie von Schlöndorff und seinen Hauptdarstellern viel gelernt habe. In Werk ohne Autor von Florian Henckel von Donnersmarck spielte sie 2018 die weibliche Hauptrolle Ellie Seeband, Tochter des Gynäkologen Carl Seeband und Ehefrau des Künstlers Kurt Barnert. Der Film wurde in den USA für einen Golden Globe und zwei Oscars nominiert.

Die Zusammenarbeit mit Christian Petzold prägt Beers Karriere seit Transit (2018), einer Adaption des Romans von Anna Seghers, in der sie an der Seite von Franz Rogowski die Marie spielte. In Undine (2020) übernahm sie erneut mit Rogowski die Titelrolle und gewann dafür den Silbernen Bären der 70. Berlinale als beste Darstellerin sowie den Europäischen Filmpreis. In Roter Himmel (2023) spielte sie Nadja; der Film lief im Wettbewerb der Berlinale 2023, und Beer erhielt für ihre Rolle den Hannelore-Elsner-Preis des Fünf Seen Filmfestivals.

Als Stella Goldschlag verkörperte Beer in Stella. Ein Leben. von Kilian Riedhof eine historische Figur: die deutsche Jüdin, die im Zweiten Weltkrieg zur Gestapo-Informantin wurde. Der Film feierte im September 2023 auf dem Zurich Film Festival Premiere und kam am 25. Januar 2024 in die deutschen Kinos; in der Tabelle ist er daher mit dem deutschen Kinojahr 2024 aufgeführt. An der Seite von Beer spielten Jannis Niewöhner als Rolf Isaaksohn und Katja Riemann als Toni Goldschlag.

In Miroirs No. 3, erneut unter der Regie von Christian Petzold, spielt Beer die junge Berliner Klavierstudentin Laura. Der Titel verweist auf das Klavierstück von Maurice Ravel, dessen dritter Satz „Une barque sur l’océan“ heißt. Der Film feierte am 17. Mai 2025 in Cannes in der Quinzaine des cinéastes Premiere, seine Deutschlandpremiere fand am 3. Juli 2025 auf dem Filmfest München statt, und Mitte September 2025 kam er in die deutschen Kinos. Während der Dreharbeiten wurde Beer von der Berliner Konzertpianistin Adriana von Franqué unterstützt, die auch das Titelstück und Chopins Prélude Nr. 4 spielte.

In Stiller, der deutsch-schweizerischen Verfilmung des Romans von Max Frisch unter der Regie von Stefan Haupt, spielt Beer Julika Stiller-Tschudy. Damit standen 2025 zwei Kinofilme mit Paula Beer in den Hauptrollen in den Kinos: Miroirs No. 3 und Stiller. Neben der Leinwandarbeit spricht Beer regelmäßig Hörspiele, unter anderem nach Emily Brontë, Marguerite Duras und Max Frisch.

In welchen Serien spielt Paula Beer?

Im Fernsehen sind die Paula Beer Filme und Serien deutlich überschaubarer als im Kino: Nur zwei Serien stehen in ihrer Filmografie, dafür aber zwei gewichtige. Beide zeigen unterschiedliche Seiten ihres Spiels – die kühle Bankerin in Bad Banks und die Clan-Erbin in Euer Ehren.

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Jahr Serie Rolle Anmerkung
2018–2020 Bad Banks Jana Liekam ZDF und Arte, 2 Staffeln
2022 Euer Ehren Arija Sailovic Miniserie, 6 Folgen

In Bad Banks, der Finanzthriller-Serie von ZDF und Arte, spielte Beer die junge, ehrgeizige Investmentbankerin Jana Liekam. Die Serie wurde auf der Berlinale vorgestellt, und Beer und die Serie wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Deutschen Schauspielpreis, dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis und einem Bambi. Die zweite Staffel folgte im Frühjahr 2020.

Paula Beer bei der Präsentation von Bad Banks auf der Berlinale 2018 im korallenfarbenen Kleid
Paula Beer bei der Präsentation von Bad Banks auf der Berlinale 2018. Foto: Martin Kraft / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

In Euer Ehren, der deutsch-österreichischen Miniserie von David Nawrath, übernahm Beer eine der Hauptrollen: Arija Sailovic, die als Clan-Erbin nach Innsbruck zurückkehrt, wo ihr Bruder im Koma liegt. Die sechsteilige Miniserie erschien vollständig am 2. April 2022 in der ARD Mediathek; die lineare Erstausstrahlung folgte am 9. und 10. April 2022 in Das Erste und im ORF. An der Seite von Beer spielten Sebastian Koch als Michael Jacobi, Tobias Moretti als Uli Lindner und Ursula Strauss als Gabriele Kirchner.

Was sind die wichtigsten Meilensteine ihrer Karriere?

Drei Meilensteine prägen die Paula Beer Filme und Serien bis heute: Frantz machte sie international bekannt, Undine brachte ihr den Silbernen Bären, und Bad Banks bewies, dass sie eine Serie über zwei Staffeln tragen kann. Dazwischen liegt eine bewusste Entscheidung für anspruchsvolle Stoffe statt für schnelle Popularität – vom Alpenwestern über den französischen Nachkriegsfilm bis zur Petzold-Zusammenarbeit.

Auffällig ist dabei die Zweisprachigkeit ihrer Karriere: Beer arbeitet gleichermaßen auf Deutsch und Französisch, drehte mit Ozon einen überwiegend französischen Film und blieb nach dem Abitur in Paris, um die Sprache zu vertiefen. Diese Verbindung aus deutschem Autorenkino und französischem Film ist in ihrer Generation selten und erklärt, warum sie sowohl in Venedig und Cannes als auch auf der Berlinale präsent ist.

Drei Arbeitsweisen ziehen sich durch diese Karriere: Für Poll schrieb Beer ein Tagebuch aus der Sicht ihrer Figur, für Frantz lernte sie die Rolle in zwei Sprachen, und für Miroirs No. 3 ließ sie sich von einer Konzertpianistin unterstützen. Diese Vorbereitung erklärt, warum ihre Figuren so genau wirken: Sie werden nicht nur gespielt, sondern vorher durchdacht, geübt und in der jeweiligen Sprache verankert. Gerade diese Sorgfalt unterscheidet Beer von vielen Altersgenossinnen, die schneller und häufiger drehen.

Welche Preise hat Paula Beer gewonnen?

Auch die Preise zeigen, wie konsequent die Paula Beer Filme und Serien auf Festivalniveau wahrgenommen werden: Bereits das Debüt brachte einen Bayerischen Filmpreis, Frantz den Nachwuchspreis von Venedig, Undine den Silbernen Bären. Die folgende Tabelle listet die wichtigsten Auszeichnungen auf.

Paula Beer mit dem Silbernen Bären der Berlinale 2020 in der Hand
Paula Beer mit dem Silbernen Bären der Berlinale 2020 für Undine. Foto: Martin Kraft / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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Jahr Preis Werk
2011 Bayerischer Filmpreis, beste Nachwuchsdarstellerin Poll
2016 Marcello-Mastroianni-Preis, Filmfestspiele Venedig Frantz
2018 Deutscher Schauspielpreis, Darstellerin in einer Hauptrolle Bad Banks
2018 Bambi, Schauspielerin National Bad Banks
2019 B.Z.-Kulturpreis Bad Banks
2019 Deutscher Fernsehpreis, beste Dramaserie Bad Banks
2019 Grimme-Preis, Serie Bad Banks
2020 Silberner Bär, beste Darstellerin, Berlinale Undine
2020 Europäischer Filmpreis, beste Darstellerin Undine
2023 Hannelore-Elsner-Preis, Fünf Seen Filmfestival Roter Himmel

Daneben war Beer mehrfach nominiert, ohne zu gewinnen: 2015 für den Österreichischen Filmpreis für Das finstere Tal, 2017 für den César, den Prix Lumières und den Europäischen Filmpreis für Frantz sowie 2019 für die Goldene Kamera und den Romy für Bad Banks. Diese Nominierungen zeigen, dass ihre Arbeit in Deutschland, Frankreich und Österreich gleichermaßen beachtet wird.

Was macht Paula Beer aktuell?

Aktuell steht Paula Beer mit zwei Kinofilmen des Jahres 2025 im Blickpunkt: Miroirs No. 3, ihrer vierten Zusammenarbeit mit Christian Petzold nach Transit, Undine und Roter Himmel, und Stiller nach Max Frisch. Beide Filme zeigen sie in Hauptrollen und bestätigen den Weg, den sie seit Poll geht: anspruchsvolle literarische und musikalische Stoffe, gedreht mit Regisseuren, die ihr Vertrauen schenken.

Wer alle Paula Beer Filme und Serien sehen möchte, beginnt am besten mit Frantz für den internationalen Durchbruch, dann Undine für den Silbernen Bären und Bad Banks für die Serie. Danach lohnt sich der Blick auf die frühen Filme Poll und Das finstere Tal – dort ist bereits zu sehen, was Beer bis heute auszeichnet: eine ruhige, genaue Spielweise, die Figuren nicht erklärt, sondern zeigt.

Häufige Fragen zu Paula Beer

Wann wurde Paula Beer geboren?

Paula Beer wurde am 23. Februar 1995 in Mainz geboren. In einigen Datenbanken findet sich abweichend der 1. Februar 1995; dieser Artikel verwendet den 23. Februar, den die deutschsprachige Wikipedia mit Verweis auf ihr PR-Profil nennt und den auch die englische, italienische und türkische Wikipedia bestätigen.

Wie wurde Paula Beer entdeckt?

Als 14-jährige Schülerin wurde Beer an ihrer Berliner Schule von einer Schauspielagentin angesprochen und zum Casting für Poll eingeladen. Gegen mehr als 2.500 Kandidatinnen setzte sie sich durch und spielte die Hauptrolle der Oda von Siering.

Welcher Film brachte Paula Beer den Durchbruch?

Frantz von François Ozon aus dem Jahr 2016 brachte Beer den internationalen Durchbruch. Sie gewann dafür den Marcello-Mastroianni-Preis der Filmfestspiele von Venedig und wurde für den César und den Prix Lumières als beste Nachwuchsdarstellerin nominiert.

Hat Paula Beer einen Silbernen Bären gewonnen?

Ja. Für die Titelrolle in Undine von Christian Petzold erhielt Paula Beer auf der 70. Berlinale im Jahr 2020 den Silbernen Bären als beste Darstellerin. Im selben Jahr gewann sie für dieselbe Rolle auch den Europäischen Filmpreis.

Spielt Paula Beer in Bad Banks die Hauptrolle?

Ja. In der Finanzthriller-Serie Bad Banks von ZDF und Arte spielte Paula Beer über zwei Staffeln die Hauptrolle der Investmentbankerin Jana Liekam. Die zweite Staffel erschien im Frühjahr 2020.

Was ist Paula Beers neuester Film?

Die neuesten Kinofilme mit Paula Beer stammen aus dem Jahr 2025: Miroirs No. 3 von Christian Petzold, der im Mai 2025 in Cannes Premiere feierte und Mitte September 2025 in die deutschen Kinos kam, sowie Stiller nach Max Frisch, in dem sie Julika Stiller-Tschudy spielt.

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Emilia Emil

Emilia Emil schreibt für Sharp Magazine über Persönlichkeiten, Film und Kultur. Auf der Profilseite finden Sie die zugeordneten Beiträge sowie den Kontakt für Hinweise und Korrekturen.

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