Tom Cruise Filme und Serien: Filmografie, Karriere und Preise im Überblick

In diesem Artikel
- Wer ist Tom Cruise?
- Wie wurde Tom Cruise bekannt?
- Welche Tom Cruise Filme und Serien gibt es im Überblick?
- Welche Kinofilme hat Tom Cruise gedreht?
- In welchen Serien spielt Tom Cruise?
- Welche Preise hat Tom Cruise gewonnen?
- Was macht Tom Cruise aktuell?
- Häufige Fragen zu Tom Cruise
- Weiterlesen auf Sharp Magazine
- Quellen
Wer ist Tom Cruise?
Tom Cruise gehört seit vier Jahrzehnten zu den prägenden Kinostars Hollywoods. Dieser Artikel stellt Tom Cruise Filme und Serien vor: von der ersten kleinen Rolle 1981 über den Durchbruch mit Top Gun bis zu Mission: Impossible und dem aktuellen Film Digger. Die Filmografie umfasst Kino- und Fernseharbeiten aus den Jahren 1981 bis 2026.
Geboren wurde Tom Cruise am 3. Juli 1962 in Syracuse im US-Bundesstaat New York. Seit Mitte der 1980er-Jahre spielt er kontinuierlich Hauptrollen in Blockbustern und zählt zu den erfolgreichsten und bestbezahlten Hollywood-Stars der letzten vier Jahrzehnte. Seine bekannteste Rolle ist die des IMF-Agenten Ethan Hunt in der seit 1996 bestehenden Filmreihe Mission: Impossible. Bekannt ist Cruise außerdem dafür, dass er gefährliche Stuntszenen oftmals ohne Stuntdouble selbst übernimmt.
Neben der Schauspielerei arbeitet Cruise als Produzent: 1993 gründete er mit Paula Wagner die Produktionsfirma Cruise/Wagner Productions, deren erstes Projekt Mission: Impossible war. Für deutsche Zuschauer ist Cruise seit 1999 mit der Stimme von Patrick Winczewski zu hören; von 1986 bis 1996 war Stephan Schwartz seine deutsche Synchronstimme, für Jerry Maguire wurde er einmalig von Frank Schaff synchronisiert.

Wie wurde Tom Cruise bekannt?
Zu den prägenden Tom Cruise Filme und Serien der Anfangsjahre gehört Lockere Geschäfte aus dem Jahr 1983. Zuvor hatte Cruise 1981 in Endlose Liebe sein Leinwanddebüt in einer kleinen Rolle gegeben und in Die Kadetten von Bunker Hill einen Kadettenhauptmann gespielt. In Lockere Geschäfte übernahm er als Joel Goodsen seine erste Hauptrolle und erhielt dafür seine erste Golden-Globe-Nominierung. 1985 spielte er in Ridley Scotts Fantasyfilm Legende den Jack.
Der große Durchbruch gelang Cruise 1986 mit dem Fliegerfilm Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel, in dem er den Marineflieger Pete „Maverick“ Mitchell spielt. Der Film wurde der erfolgreichste Film des Jahres und spielte weltweit mehr als 340 Millionen Dollar ein. Im selben Jahr war er an der Seite von Paul Newman in Die Farbe des Geldes zu sehen. 1988 folgte Rain Man, in dem Cruise neben Dustin Hoffman den Charlie Babbitt spielt; der Film gewann vier Oscars, darunter als Bester Film.
1989 erhielt Cruise für seine Darstellung des gelähmten Vietnam-Veteranen Ron Kovic in Geboren am 4. Juli seine erste Oscar-Nominierung und einen Golden Globe als Bester Hauptdarsteller. In den Jahren 1992 bis 1996 drehte er nacheinander fünf Filme, die in den USA jeweils über 100 Millionen Dollar einspielten: Eine Frage der Ehre, Die Firma, Interview mit einem Vampir, Mission: Impossible und Jerry Maguire. Für Jerry Maguire erhielt er seine zweite Oscar-Nominierung und einen weiteren Golden Globe.
Das letzte Jahrzehnt des Jahrhunderts schloss Cruise mit zwei anspruchsvollen Arbeiten ab: Eyes Wide Shut (1999) war der letzte Film von Regisseur Stanley Kubrick, Magnolia (1999) von Paul Thomas Anderson brachte ihm einen Golden Globe als Bester Nebendarsteller und seine dritte Oscar-Nominierung ein. In den 2000er-Jahren folgten weitere Hauptrollen, darunter Vanilla Sky (2001), Minority Report (2002) unter Steven Spielberg, Last Samurai (2003) und Krieg der Welten (2005), ebenfalls unter Spielberg. In Collateral (2004) spielte Cruise gegen sein Image den Auftragskiller Vincent.
Welche Tom Cruise Filme und Serien gibt es im Überblick?
Die Übersicht zu Tom Cruise Filme und Serien umfasst 21 Titel: 18 Kinofilme und 3 Fernsehauftritte. Die Auswahl konzentriert sich auf die prägenden Hauptrollen aus vier Jahrzehnten; die Mission: Impossible-Reihe ist mit dem ersten und dem jüngsten Teil vertreten, alle acht Filme der Reihe werden im Text behandelt. Kleinere Gastauftritte, Cameos und Dokumentar-Erzählerrollen sind nicht einzeln gelistet.
Anders als bei vielen Kollegen fällt der Serien-Teil bewusst dünn aus: Cruise ist ein Kinostar ohne Serien-Hauptrolle. Die drei Einträge in der Fernseh-Tabelle sind eine Regiearbeit und zwei Auftritte als er selbst. Das ist kein Lückenfüller, sondern der tatsächliche Befund — auch die deutsche Fan-Filmografie vermerkt, dass keine Serie mit Tom Cruise als Darsteller bekannt ist.
Welche Kinofilme hat Tom Cruise gedreht?
Die Tabelle führt Tom Cruise Filme und Serien im Kino – von Lockere Geschäfte über Rain Man und Mission: Impossible bis zu den jüngsten Arbeiten Top Gun: Maverick, Mission: Impossible – The Final Reckoning und Digger.
Die Mission: Impossible-Reihe ist Cruises langlebigste Arbeit: Auf den ersten Teil von 1996 folgten Mission: Impossible II (2000), Mission: Impossible III (2006), Mission: Impossible – Phantom Protokoll (2011), Mission: Impossible – Rogue Nation (2015), Mission: Impossible – Fallout (2018), Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil Eins (2023) und Mission: Impossible – The Final Reckoning (2025). Mit Fallout legte Cruise seinen bis dahin kommerziell erfolgreichsten Film vor: rund 790 Millionen Dollar weltweit. Überboten wurde dieser Wert erst von Top Gun: Maverick, der 2022 rund 1,5 Milliarden Dollar einspielte und damit Cruises erfolgreichster Film ist. Für Maverick erhielt Cruise als Produzent zudem eine Oscar-Nominierung als Bester Film.
Ein Markenzeichen der Reihe sind die Stunts, die Cruise selbst ausführt: Für Phantom Protokoll kletterte er am Burj Khalifa in Dubai, für Rogue Nation hielt er bei einem Unterwasserdreh sechs Minuten die Luft an. 2025 kam ein Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde hinzu: für eine Serie von 16 Hubschrauberabsprüngen mit brennendem Fallschirm, gedreht für The Final Reckoning.
Zwischen den Mission: Impossible-Filmen drehte Cruise in den 2010er-Jahren weitere große Produktionen: Knight and Day (2010), die beiden Jack-Reacher-Filme nach den Romanen von Lee Child (2012 und 2016), Oblivion (2013) von Joseph Kosinski und Edge of Tomorrow (2014) von Doug Liman, in dem er einen Soldaten spielt, der denselben Kampftag immer wieder erlebt. 2017 folgten Die Mumie, die als Auftakt eines geplanten Monster-Universums gedacht war und an den Kinokassen enttäuschte, sowie Barry Seal: Only in America, in dem Cruise den echten Piloten und Schmuggler Barry Seal spielt.

Als Produzent blieb Cruise der Reihe über die gesamte Laufzeit verbunden: Fast alle Mission: Impossible-Filme entstanden unter seiner Mitwirkung als Produzent, ebenso Top Gun: Maverick. Von 2006 bis 2008 leitete er zudem gemeinsam mit Paula Wagner die Produktionsgesellschaft United Artists, nachdem Paramount Pictures die Zusammenarbeit nach 14 Jahren nicht verlängert hatte.
Als Produzent stand Cruise auch hinter Filmen, in denen er selbst nicht mitspielte: Without Limits (1998), The Others (2001), Narc (2002), Shattered Glass (2003), Elizabethtown (2005) und Ask the Dust (2006) entstanden unter seiner Produktionsfirma. Diese Produzenten-Tätigkeit ist ein fester Teil seiner Karriere, wird in Filmografien aber oft hinter den Schauspielrollen übersehen.
Den bislang jüngsten Kinofilm feierte Cruise mit Digger, der schwarzen Filmsatire von Alejandro González Iñárritu. Der Film läuft seit dem 1. Oktober 2026 in den deutschen Kinos; in den USA startete er einen Tag später. In Deutschland wurde er auch in 3D und im IMAX-Format gezeigt. Cruise spielt darin den Ölunternehmer Digger Rockwell, der sich nach einer von ihm mitverursachten Klimakatastrophe als Retter der Menschheit zu präsentieren versucht. An der Seite von Sandra Hüller als Emma Rockwell gehört Cruise zum prominent besetzten Ensemble, zu dem auch Riz Ahmed, John Goodman, Michael Stuhlbarg und Jesse Plemons zählen. Die Kritiken fielen gemischt aus; das US-Startwochenende blieb mit rund 8 Millionen Dollar hinter den Erwartungen zurück.
In welchen Serien spielt Tom Cruise?
Die Tabelle führt Tom Cruise Filme und Serien im Fernsehen – und sie zeigt, warum dieser Abschnitt kurz ist: Eine Serien-Hauptrolle gibt es in Cruises Karriere nicht. Seine Fernseharbeit besteht aus einer Regiearbeit und zwei Auftritten als er selbst.
Sein Regiedebüt gab Cruise 1993 mit einer Episode der Anthologie-Serie Fallen Angels. Es blieb seine einzige Fernseh-Regiearbeit; als Darsteller stand er für keine Serie vor der Kamera. Stattdessen trat er bei zwei weltweit beachteten Zeremonien auf: Bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris war er Teil der Übergabe an Los Angeles 2028, und bei der Schlussfeier der FIFA-WM am 19. Juli 2026 im MetLife-Stadion hielt er vor dem Finale zwischen Spanien und Argentinien eine Rede über die 48 teilnehmenden Mannschaften.
Die beiden Zeremonien-Auftritte zeigen Cruises Sonderstellung: In Paris trat er im Stade de France auf und war Teil eines vorproduzierten Übergabe-Segments an Los Angeles 2028, in New York wurde er von der FIFA als „special appearance“ der Schlussfeier angekündigt. Die Zeremonie begann um 13:30 Uhr Ortszeit, das Finale zwischen Spanien und Argentinien um 15:00 Uhr. In seiner Rede beschrieb Cruise Fußball als eine Sprache, die ohne Worte gesprochen werde, und als Ausdruck von Einheit und Größe. Inszeniert wurde die Schlussfeier gemeinsam mit dem Studio Balich Wonder Studio.
Welche Preise hat Tom Cruise gewonnen?
Viermal war Cruise für einen Oscar nominiert: als Bester Hauptdarsteller für Geboren am 4. Juli (1990) und Jerry Maguire – Spiel des Lebens (1997), als Bester Nebendarsteller für Magnolia (2000) und als Produzent für Top Gun: Maverick als Bester Film (2023). Im Juni 2025 wurde ihm ein Ehrenoscar zuerkannt; überreicht wurde der Preis am 16. November 2025 bei den Governors Awards in Los Angeles von Regisseur Alejandro González Iñárritu. Drei Golden Globes gewann Cruise als Darsteller: für Geboren am 4. Juli, für Jerry Maguire und als Nebendarsteller für Magnolia.

Weitere Auszeichnungen markieren einzelne Rollen und Stationen: Für die Darstellung des deutschen Widerstandskämpfers Claus Schenk Graf von Stauffenberg in Operation Walküre erhielt Cruise 2007 den Bambi in der Kategorie Courage. 2022 wurde er in Cannes mit der Goldenen Ehrenpalme ausgezeichnet, als Top Gun: Maverick dort Premiere feierte. Für seine Beiträge zur US-Marine und zum Marine Corps, die in den Top-Gun-Filmen sichtbar werden, erhielt er den Navy Distinguished Public Service Award.
Bei den Golden Globes war Cruise über die drei Siege hinaus mehrfach nominiert: erstmals 1984 für Lockere Geschäfte, später unter anderem für Eine Frage der Ehre, Last Samurai und als Nebendarsteller für Tropic Thunder, in dem er den Studioboss Les Grossman spielt. Bei den Saturn Awards, die Science-Fiction-, Fantasy- und Horrorfilme ehren, gewann Cruise 2026 zwei Trophäen für Mission: Impossible – The Final Reckoning, wie das Titelbild dieses Artikels zeigt.
Was macht Tom Cruise aktuell?
Mit Digger wächst die Liste der Tom Cruise Filme und Serien auch nach dem vorläufig letzten Mission: Impossible weiter. The Final Reckoning von 2025 ist der zweite und vorläufig letzte Teil des zweiteiligen Finales der Reihe; ob Ethan Hunt danach noch einmal zurückkehrt, ist offen. Bei den Saturn Awards 2026 wurde Cruise für The Final Reckoning mit zwei Trophäen ausgezeichnet.

Angekündigt, aber ohne festen Starttermin, ist weiterhin das Weltraum-Filmprojekt mit Regisseur Doug Liman, für das Cruise 2020 gemeinsam mit Liman vom Unternehmen Axiom Space für einen Flug zur Internationalen Raumstation ausgewählt wurde. Konkrete Dreharbeiten oder ein Kinostart sind dafür bisher nicht bestätigt; der Artikel nennt das Vorhaben deshalb nur als angekündigt, nicht als bevorstehenden Film.
Häufige Fragen zu Tom Cruise
Wie alt ist Tom Cruise?
Tom Cruise wurde am 3. Juli 1962 in Syracuse, New York, geboren und ist damit 64 Jahre alt (Stand: 31. Oktober 2026).
In welchen Filmen spielt Tom Cruise Ethan Hunt?
Tom Cruise spielt Ethan Hunt in acht Filmen der Reihe Mission: Impossible, von Mission: Impossible (1996) bis Mission: Impossible – The Final Reckoning (2025).
Welcher ist der erfolgreichste Film von Tom Cruise?
Der erfolgreichste Film von Tom Cruise ist Top Gun: Maverick aus dem Jahr 2022, der weltweit rund 1,5 Milliarden Dollar einspielte.
Hat Tom Cruise einen Oscar gewonnen?
Im regulären Wettbewerb war Tom Cruise viermal nominiert, ohne zu gewinnen. Am 16. November 2025 erhielt er bei den Governors Awards einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk.
In welcher Serie spielt Tom Cruise?
Tom Cruise spielt in keiner Serie eine Hauptrolle. Seine einzige Fernseh-Regiearbeit war eine Episode von Fallen Angels (1993); außerdem trat er bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele 2024 und der FIFA-WM 2026 als er selbst auf.
Was ist der neueste Film von Tom Cruise?
Der neueste Film von Tom Cruise ist Digger von Alejandro González Iñárritu, der am 1. Oktober 2026 in die deutschen Kinos kam. Cruise spielt darin den Ölunternehmer Digger Rockwell.
Weiterlesen auf Sharp Magazine
- Moritz Bleibtreu Filme und Serien: Filmografie, Durchbruch und Karriere im Überblick
- Christian Ulmen Filme und Serien: Filmografie, Tatort und Karriere im Überblick
- Veronica Ferres Filme und Serien
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Quellen
- Tom Cruise – Wikipedia (DE)
- Tom Cruise filmography – Wikipedia (EN)
- Digger (2026) – Wikipedia (DE)
- Tom Cruise mit dem Ehren-Oscar ausgezeichnet – 1und1.de
- Mission: Impossible – The Final Reckoning – Wikipedia (DE)
- Digger: Kritiken und Kinostart – cinetrend.de
Stand: 31. Oktober 2026. Alle Angaben wurden anhand der verlinkten Quellen geprüft.



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