Jake Gyllenhaal Filme und Serien: Die komplette Filmografie
Jacob Benjamin „Jake“ Gyllenhaal, geboren am 19. Dezember 1980 in Los Angeles, gehört zu den vielseitigsten Schauspielern Hollywoods. Seit seinem Debüt als Elfjähriger in „City Slickers“ (1991) hat er in über drei Jahrzehnten fast jede Rolle gespielt: vom sensiblen Außenseiter in „Donnie Darko“ über den Cowboy in „Brokeback Mountain“ bis zum skrupellosen Videoreporter in „Nightcrawler“ und zum Marvel-Bösewicht Mysterio.

In diesem Artikel
- Wer ist Jake Gyllenhaal?
- Steckbrief: Jake Gyllenhaal im Überblick
- Wie begann Jake Gyllenhaal seine Karriere?
- Mit welchen Filmen wurde Jake Gyllenhaal berühmt?
- Welche Filme hat Jake Gyllenhaal gedreht?
- In welchen Serien spielt Jake Gyllenhaal?
- Welche Preise hat Jake Gyllenhaal gewonnen?
- Was macht Jake Gyllenhaal auf der Bühne?
- Was kommt als Nächstes von Jake Gyllenhaal?
- Fazit: Warum lohnt sich die Filmografie?
- Häufige Fragen zu Jake Gyllenhaal
- Quellen
Jake Gyllenhaal Filme und Serien stehen für diese Bandbreite: 46 Kinofilme, eine Serienhauptrolle bei Apple TV+, dazu Bühnenrollen am West End und am Broadway. Diese Übersicht ordnet seine komplette Filmografie chronologisch, nennt die wichtigsten Preise und zeigt, was als Nächstes ansteht – allen voran „Road House 2″, die erste Fortsetzung seiner Karriere.
Wer ist Jake Gyllenhaal?
Jake Gyllenhaal wuchs in einer Filmfamilie auf: Sein Vater Stephen Gyllenhaal ist Regisseur, seine Mutter Naomi Foner arbeitet als Produzentin und Autorin. Die Familie seines Vaters stammt aus dem schwedischen Adel, der 1652 geadelt wurde; die Familie seiner Mutter hat russisch-jüdische Wurzeln. Seine ältere Schwester Maggie Gyllenhaal ist ebenfalls Schauspielerin und führte 2026 bei „The Bride!“ Regie – mit ihrem Bruder in einer Rolle. Schauspielerin Jamie Lee Curtis ist seine Patentante.
Nach dem Abschluss an der Harvard-Westlake School im Jahr 1998 studierte Gyllenhaal an der Columbia University östliche Religion und Philosophie. Er brach das Studium nach zwei Jahren ab, um sich ganz der Schauspielerei zu widmen. Ein Jahrzehnt später spielte er bereits in Oscar-prämierten Filmen – und wurde selbst für den Oscar nominiert.
Eine besondere Verbindung hat er zu „Brokeback Mountain“: Gyllenhaal ist Patenonkel der Tochter von Heath Ledger und Michelle Williams, die beide in dem Film mitspielten.
Steckbrief: Jake Gyllenhaal im Überblick
Wie begann Jake Gyllenhaal seine Karriere?
Seine erste Filmrolle bekam Gyllenhaal mit elf Jahren: In der Komödie „City Slickers“ (1991) spielte er Daniel Robbins, den Sohn der Figur von Billy Crystal. Es folgten „Josh and S.A.M.“ (1993) als Leon Coleman und „A Dangerous Woman“ (1993) als Edward, bevor er 1998 in „Homegrown“ als Jake/Blue Kahan zu sehen war.
Der erste größere Durchbruch kam 1999 mit „October Sky“: Als Homer Hickam spielte er einen Schüler, der gegen den Willen seines Vaters Raketen baut – nach der Lebensgeschichte des echten Homer Hickam. 2001 folgten drei Filme: die Komödie „Bubble Boy“ (Jimmy Livingston), das Drama „Lovely & Amazing“ (Jordan) und der Kultfilm „Donnie Darko“, in dem er die Titelrolle spielte. Seine Schwester Maggie verkörperte darin seine Filmschwester Elizabeth.
Parallel zur Leinwand stand Gyllenhaal auch auf der Bühne: Sein Theaterdebüt gab er 2002 am Londoner West End in „This Is Our Youth“ – acht Wochen lang, ausgezeichnet mit dem Evening Standard Theatre Award als bester Newcomer.
Mit welchen Filmen wurde Jake Gyllenhaal berühmt?
Der internationale Durchbruch kam 2004 mit dem Katastrophenfilm „The Day After Tomorrow“ von Roland Emmerich: Als Sam Hall, Sohn der Figur von Dennis Quaid, erreichte Gyllenhaal erstmals ein weltweites Millionenpublikum. Ein Jahr später spielte er in „Jarhead“ (2005) den US-Marine Anthony Swofford an der Seite von Jamie Foxx.
Der endgültige künstlerische Durchbruch war „Brokeback Mountain“ (2005): Als Jack Twist an der Seite von Heath Ledger spielte Gyllenhaal einen Cowboy in einer über Jahrzehnte andauernden, heimlichen Liebesbeziehung. Der Film gewann den Goldenen Löwen in Venedig, vier Golden Globes und drei Oscars; Gyllenhaal selbst wurde für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert und gewann den BAFTA in dieser Kategorie.
Fast hätte seine Karriere ganz anders ausgesehen: 2001 war Gyllenhaal Kandidat für die Titelrolle in „Spider-Man“; als Tobey Maguire vor der Fortsetzung mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, wurde Gyllenhaal bereits für das Kostüm vermessen – doch Maguire kehrte zurück. Auch die Hauptrollen in „Batman Begins“ (an Christian Bale) und „Superman Returns“ (an Brandon Routh) gingen an andere. Mit Maguire drehte er schließlich 2009 „Brothers“ – in dem er dessen Bruder Tommy Cahill spielte.
Welche Filme hat Jake Gyllenhaal gedreht?
Die Filme und Serien mit Jake Gyllenhaal umfassen 46 Kinofilme von 1991 bis 2026 – darunter ein Cameo als er selbst, eine Sprechrolle und ein Kurzfilm als Erzähler. Die Tabelle ordnet sie chronologisch; die Serien folgen im nächsten Abschnitt separat.
Auffällig ist die Mischung: Auf Blockbuster wie „The Day After Tomorrow“ und „Prince of Persia“ (als Dastan, gedreht ab Juli 2008, deutscher Kinostart am 20. Mai 2010) folgen konsequent anspruchsvolle Stoffe wie „Zodiac“ (2007 als Robert Graysmith), „Prisoners“ (2013 als Detective Loki) oder „Enemy“ (2013 in einer Doppelrolle als Adam Bell und Anthony Clair). Als Produzent war er unter anderem an „Nightcrawler“, „Stronger“ und „Wildlife“ beteiligt – seit 2015 über seine eigene Firma Nine Stories Productions, die er mit Riva Marker gründete.
Seine wohl intensivste Verwandlung lieferte Gyllenhaal 2014 in „Nightcrawler“: Für die Rolle des ehrgeizigen Videoreporters Louis Bloom nahm er rund neun Kilogramm ab. Der Film brachte ihm Nominierungen für den Golden Globe, den BAFTA, den SAG Award und den Critics‘ Choice Award ein – eine Oscar-Nominierung blieb ihm dagegen verwehrt.
2019 stieß er zum Marvel Cinematic Universe: In „Spider-Man: Far From Home“ spielte er Quentin Beck alias Mysterio an der Seite von Tom Holland als Spider-Man.
In welchen Serien spielt Jake Gyllenhaal?
Bei den Jake Gyllenhaal Filme und Serien fürs Fernsehen fällt auf, wie selten er Serien dreht: Lange blieb es bei Gastauftritten – erst 2024 übernahm er seine erste Serienhauptrolle.
Den Anfang machte 1994 ein Auftritt in „Homicide: Life on the Street“ als Matthew „Matt“ Ellison. Später war er als er selbst zu sehen: 2007 und 2022 als Moderator von „Saturday Night Live“ (dazu ein Gastauftritt 2020), 2011 bei „Man vs. Wild“ und 2016 in „Inside Amy Schumer“. Im Kinderspecial „John Mulaney & the Sack Lunch Bunch“ (2019) spielte er Mr. Music.
2024 folgte die erste Hauptrolle: In der Apple-TV+-Serie „Aus Mangel an Beweisen“ (Originaltitel „Presumed Innocent“) spielt Gyllenhaal den Staatsanwalt Rusty Sabich, der des Mordes an einer Kollegin angeklagt wird. Die Serie basiert auf dem Roman von Scott Turow, Showrunner ist David E. Kelley; acht Folgen umfasst die erste Staffel. Für die Rolle wurde Gyllenhaal 2025 für den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie nominiert – und für den Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Miniserie.
Die zweite Staffel wird ein Neuanfang: Als Anthologie erzählt sie einen neuen Fall nach Jo Murrays Roman „Dissection of a Murder“ – mit Rachel Brosnahan in der Hauptrolle. Gyllenhaal kehrt als Schauspieler nicht zurück, bleibt aber über Nine Stories als ausführender Produzent beteiligt.
Welche Preise hat Jake Gyllenhaal gewonnen?
Die Filme und Serien mit Jake Gyllenhaal brachten ihm einen BAFTA, einen Critics‘-Choice-Award und Nominierungen für Oscar, Golden Globe und Tony ein – ein vollständiger Oscar fehlt bislang.
Die wichtigste Auszeichnung gewann er 2006 für „Brokeback Mountain“: den BAFTA als bester Nebendarsteller, dazu den Critics‘ Choice Award in derselben Kategorie und den Preis des National Board of Review. Für dieselbe Rolle war er für den Oscar nominiert.
Weitere Nominierungen: Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie für „Love & Other Drugs“ (2011, für den Film von 2010) und als bester Hauptdarsteller im Drama für „Nightcrawler“ (2015); BAFTA-Nominierungen als bester Hauptdarsteller für „Nightcrawler“ (2015) und „Nocturnal Animals“ (2017). Für seine Bühnenarbeit in „Sea Wall / A Life“ wurde er 2020 für den Tony als bester Hauptdarsteller in einem Theaterstück nominiert. Hinzu kommen frühe Nominierungen für den Independent Spirit Award („Donnie Darko“, 2001; „Nightcrawler“, 2015) und MTV Movie Awards 2006 für „Brokeback Mountain“ (bester Kuss, beste Darstellung).
Was macht Jake Gyllenhaal auf der Bühne?
Neben dem Film blieb Gyllenhaal der Bühne treu: Nach dem West-End-Debüt 2002 spielte er 2015 am New Yorker City Center den Seymour in „Little Shop of Horrors“ an der Seite von Ellen Greene. Für „Sea Wall / A Life“ folgte 2020 die Tony-Nominierung.
Sein bislang größtes Bühnenprojekt war „Othello“ am Broadway: Ab 24. Februar 2025 in den Previews, Premiere am 23. März 2025 im Ethel Barrymore Theatre, spielte er den Iago an der Seite von Denzel Washington als Othello – inszeniert von Kenny Leon, mit Molly Osborne als Desdemona. Es war der erste „Othello“ am Broadway seit 1982; die Produktion lief bis zum 8. Juni 2025.
Was kommt als Nächstes von Jake Gyllenhaal?
Zwei Projekte aus 2026 zeigen seine aktuelle Bandbreite: In „The Bride!“ – Regie führte seine Schwester Maggie Gyllenhaal – spielt er Ronnie Reed, einen Matinee-Star der 1930er-Jahre, der singt und tanzt. Der Film startete am 6. März 2026 in den USA (Premiere am 26. Februar 2026 am Londoner Leicester Square) und war die erste Zusammenarbeit der Geschwister seit „Donnie Darko“ – diesmal mit Maggie hinter der Kamera. In Guy Ritchies Actionthriller „In the Grey“ (Nordamerika-Start am 15. Mai 2026) spielt er Bronco an der Seite von Henry Cavill als Sid und Eiza González als Rachel; nach einem verhaltenen Kinostart erschien der Film später im Streaming.
Als Nächstes steht „Road House 2″ an: Gyllenhaal kehrt als Elwood Dalton zurück, Regie führt Ilya Naishuller. Der Film befand sich im Mai 2026 in der Postproduktion, als Startfenster gelten Ende 2026 oder Anfang 2027 – es wäre die erste Fortsetzung seiner Karriere. Parallel bleibt er als Produzent aktiv: Nach dem Erfolg von „Road House“ (2024, Elwood Dalton, Regie Doug Liman, Prime Video) schloss Nine Stories einen First-Look-Deal mit Amazon MGM Studios.
Fazit: Warum lohnt sich die Filmografie?
Wer Filme und Serien mit Jake Gyllenhaal der Reihe nach sieht, erkennt ein Muster: Er wechselt bewusst zwischen Blockbuster und Autorenfilm, zwischen Kino, Fernsehen und Bühne – und bleibt dabei fast immer die interessanteste Figur im Bild. Vom Kinderstar über den Oscar-Nominierten bis zum Marvel-Bösewicht und Broadway-Iago: Kaum ein Hollywood-Schauspieler seiner Generation hat eine so breite Spanne abgedeckt.
Für den Einstieg eignen sich „Donnie Darko“ (Kult), „Brokeback Mountain“ (Meisterwerk), „Nightcrawler“ (Verwandlung) und „Aus Mangel an Beweisen“ (Serien-Spannung). Wer danach die Filme und Serien mit Jake Gyllenhaal vollständig sehen will, findet in der Tabelle oben 46 Filme – chronologisch geordnet, von 1991 bis 2026.
Häufige Fragen zu Jake Gyllenhaal
Wie alt ist Jake Gyllenhaal?
Jake Gyllenhaal wurde am 19. Dezember 1980 in Los Angeles geboren und ist (Stand: November 2026) 45 Jahre alt. Am 19. Dezember 2026 wird er 46.
In welchen Filmen spielt Jake Gyllenhaal die Hauptrolle?
Unter anderem in „Donnie Darko“ (2001), „October Sky“ (1999), „The Day After Tomorrow“ (2004), „Prince of Persia“ (2010), „Nightcrawler“ (2014), „Southpaw“ (2015), „Stronger“ (2017), „Road House“ (2024) und „In the Grey“ (2026). Die vollständige Liste mit allen Rollen steht in der Film-Tabelle oben.
Hat Jake Gyllenhaal einen Oscar gewonnen?
Nein. Er war einmal nominiert – 2006 als bester Nebendarsteller für „Brokeback Mountain“ – und gewann für dieselbe Rolle den BAFTA. Auch für „Nightcrawler“ (2014) erhielt er keine Oscar-Nominierung.
Wo läuft „Aus Mangel an Beweisen“ mit Jake Gyllenhaal?
Die Serie läuft bei Apple TV+. Die erste Staffel mit Jake Gyllenhaal als Rusty Sabich umfasst acht Folgen; die zweite Staffel wird als Anthologie mit neuer Besetzung erzählt, Gyllenhaal bleibt nur als Produzent beteiligt.
Spielt Jake Gyllenhaal in „Road House 2″ wieder mit?
Ja. Gyllenhaal kehrt als Elwood Dalton zurück; Regie führt Ilya Naishuller. Der Film befand sich im Mai 2026 in der Postproduktion, als Startfenster gelten Ende 2026 oder Anfang 2027.
Wer synchronisiert Jake Gyllenhaal auf Deutsch?
Überwiegend Marius Clarén, unter anderem in „The Day After Tomorrow“, „Prisoners“, „Nightcrawler“ und „Southpaw“.
Quellen
- Wikipedia (Deutsch): Jake Gyllenhaal – Biografie und Filmografie
- Wikipedia (Englisch): The Bride! – Besetzung und Veröffentlichung
- Wikipedia (Englisch): In the Grey – Besetzung und Veröffentlichung
- Playbill: Denzel Washington / Jake Gyllenhaal – Othello am Broadway
- ScreenRant: Road House 2 – Regie, Status und Startfenster



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