Zelda-Film: Start, Besetzung, Handlung und Trailer-Stand
Der Zelda-Film „The Legend of Zelda“ startet am 29. April 2027 in den deutschen Kinos. Die Realverfilmung von Nintendos Spieleklassiker ist eine der am meisten erwarteten Kinoproduktionen des Frühjahrs 2027 – und eine, über die Nintendo bis heute nur wenig verrät.

In diesem Artikel
- Wann startet der Zelda-Film in Deutschland?
- Wer steckt hinter dem Film?
- Wer spielt Link und Zelda?
- Was ist über Sam Neills Rolle bekannt?
- Wer gehört noch zur Besetzung?
- Worum geht es in der Handlung?
- Gibt es schon einen Trailer?
- Was hat der Film mit dem 40. Jubiläum zu tun?
- Was ist noch offen?
- Häufige Fragen
- Weiterlesen auf Sharp Magazine
Bekannt sind der deutsche Starttermin, die Regie von Wes Ball und die beiden Hauptdarsteller: Benjamin Evan Ainsworth spielt Link, Bo Bragason spielt Prinzessin Zelda. Einen Trailer mit ersten Filmszenen gibt es dagegen noch nicht. Dieser Artikel fasst den aktuellen Stand zusammen: Starttermine, Besetzung, Handlung, Dreharbeiten und alles, was über den Trailer bekannt ist.
Wann startet der Zelda-Film in Deutschland?
In Deutschland startet der Film am Donnerstag, dem 29. April 2027. Den Termin nennt unter anderem der deutsche Startkalender insidekino.com, der den Film mit dem Verleihkürzel COL – also Columbia Pictures – führt. Einen Tag früher, am Mittwoch, dem 28. April 2027, startet der Film in Frankreich. Weltweit und in den USA läuft er ab Freitag, dem 30. April 2027, an.
Für den Zelda-Film gilt damit eine gestaffelte Auswertung über drei Tage: Frankreich zuerst, dann Deutschland, dann die USA und der Rest der Welt. Wer den Film am Startwochenende sehen will, muss sich also nicht bis zum Freitag gedulden – in Deutschland ist er bereits ab Donnerstag zu sehen.
Der Termin hat sich mehrfach verschoben. Ursprünglich war der 26. März 2027 im Gespräch, ein Datum, das Nintendo im März 2025 über seine App Nintendo Today bekannt gab. Im Juni 2025 wurde der Start aus Produktionsgründen auf den 7. Mai 2027 verlegt. Am 13. Mai 2026 zog Produzent Shigeru Miyamoto den Termin schließlich auf den 30. April 2027 vor. Ältere Meldungen, die noch den 7. Mai 2027 nennen, sind damit überholt.
Wer steckt hinter dem Film?
Regie führt Wes Ball. Der US-amerikanische Regisseur inszenierte die Maze-Runner-Trilogie und zuletzt „Kingdom of the Planet of the Apes“ (2024). Schon im Januar 2010 – lange vor der offiziellen Ankündigung – hatte Ball auf Twitter geschrieben, ein Zelda-Film könne „der nächste große Motion-Capture-Film im Stil von Avatar“ werden.
Das Drehbuch schrieb T. S. Nowlin, Balls langjähriger Mitarbeiter aus den Maze-Runner-Filmen. Nowlin ersetzte im Juni 2025 den ursprünglich vorgesehenen Autor Derek Connolly. Produziert wird der Film von Shigeru Miyamoto, dem Schöpfer der Zelda-Reihe, gemeinsam mit Avi Arad, Wes Ball und Joe Hartwick Jr. von OddBall Entertainment. Die beteiligten Firmen sind Columbia Pictures, Nintendo und OddBall; weltweit verleiht Sony Pictures Releasing den Film. Nintendo finanziert dabei mehr als die Hälfte der Produktion.
Angekündigt wurde das Projekt am 7. November 2023: Produzent Shigeru Miyamoto verkündete die Realverfilmung damals in einem Beitrag auf X gemeinsam mit Avi Arad. Es war die erste offizielle Bestätigung nach Jahren von Gerüchten – und der Startschuss für eine Produktion, die erst zwei Jahre später vor die Kamera ging.
Die Kamera verantwortet Gyula Pados. Gedreht wurde vom 4. November 2025 bis zum 7. April 2026 in Neuseeland – in Wellington und in der Region Glenorchy/Otago, deren Landschaften schon die Herr-der-Ringe-Filme prägten. Als interner Arbeitstitel diente „Umami“. Dass die Dreharbeiten abgeschlossen sind, bestätigte Sony im April 2026 auf der Kinomesse CinemaCon.
Wer spielt Link und Zelda?
Die beiden Hauptrollen gab Nintendo selbst bekannt: Am 16. Juli 2025 stellte das Unternehmen Benjamin Evan Ainsworth als Link und Bo Bragason als Prinzessin Zelda vor. Die Meldung berichtete unter anderem das US-Branchenmagazin Variety. Ainsworth und Bragason sind damit die einzigen beiden Besetzungen, die offiziell von Nintendo bestätigt wurden.
Ainsworth ist unter anderem aus der Netflix-Serie „The Haunting of Bly Manor“, der Realverfilmung „Pinocchio“ (2022), dem Familienfilm „Flora & Ulysses“ und der Serie „Son of a Critch“ bekannt; außerdem spielte er in der dritten Staffel von „House of the Dragon“ mit. Bragason spielte zuvor in „Three Girls“, „Renegade Nell“, „The Jetty“, „Censor“ und „The Radleys“.
Erste offizielle Bilder der beiden in Kostüm veröffentlichte Nintendo am 17. November 2025: drei Standbilder, die unter anderem über die App Nintendo Today und den Kurznachrichtendienst X verbreitet wurden und Link und Zelda in einer Feldlandschaft zeigen. Zuvor waren im November 2025 bereits durchgesickerte Aufnahmen vom Set im Netz aufgetaucht.
Was ist über Sam Neills Rolle bekannt?
Der neuseeländische Schauspieler Sam Neill starb am 13. Juli 2026 im Alter von 78 Jahren in Sydney an einer Lungenentzündung. Das berichteten unter anderem die Nachrufe der Times und des Hollywood Reporter; Neills Familie sprach von einem plötzlichen, unerwarteten Tod. Zuvor hatte Neill eine Blutkrebserkrankung überstanden – zum Zeitpunkt seines Todes galt er als krebsfrei.
Neill hatte seine Rolle in der Verfilmung bereits vor seinem Tod abgedreht: Die Dreharbeiten endeten im April 2026, also rund drei Monate vor seinem Tod. Bekannt wurde seine Mitwirkung erst danach, durch einen Bericht des Branchenmagazins Deadline vom 6. August 2026. Welche Figur er spielt, hat weder Nintendo noch Sony benannt, und auch Deadline nannte keine Rolle. Anderslautende Zuordnungen in älteren Übersichten sind nicht bestätigt.
Fest steht nur: Der Film gehört zu Neills letzten Auftritten auf der Leinwand. Er ist nicht sein einziger postumer Film – ebenfalls nach seinem Tod erscheinen „Godzilla x Kong: Supernova“ (Kinostart 26. März 2027) und die Komödie „The Last Resort“. Die Formulierung, die Verfilmung sei Neills „letzte Rolle“, ist deshalb nicht gesichert. Bekannt wurde Neill unter anderem als Dr. Alan Grant in „Jurassic Park“ und durch seine Hauptrolle in „Das Piano“. Seine Karriere umspannte mehr als fünf Jahrzehnte, vom neuseeländischen Film der 1970er-Jahre bis zu internationalen Produktionen.
Wer gehört noch zur Besetzung?
Die Besetzung des Zelda-Films liest sich wie ein Querschnitt durch aktuelle Serien- und Kinoproduktionen – mit einer wichtigen Einschränkung: Alle folgenden Namen stammen aus Berichten des Branchenmagazins Deadline vom 6. und 7. August 2026 und sind von Nintendo oder Sony bislang nicht offiziell bestätigt worden.
Als Gegenspieler steht Uli Latukefu vor der Kamera: Der australische Schauspieler spielt laut Deadline den Dämonenkönig Ganondorf, den Antagonisten der Reihe. Bekannt ist Latukefu vor allem als junger Dwayne Johnson in der Serie „Young Rock“.
Dichen Lachman spielt demnach Impa, die Beschützerin und Beraterin von Prinzessin Zelda aus dem Volk der Sheikah. Lachman ist unter anderem aus „Severance“ und „Dollhouse“ bekannt; schon im November 2025 hatten durchgesickerte Setfotos Spekulationen über ihre Rolle ausgelöst.
Yvonne Strahovski, bekannt aus „Chuck“ und „The Handmaid’s Tale“, soll eine Königin spielen – welche genau, nannte Deadline nicht. Die neuseeländische Schauspielerin Lydia Peckham, die bereits in Balls „Kingdom of the Planet of the Apes“ die Figur Soona verkörperte, ist ebenfalls dabei; ihre Rolle ist nicht benannt. Deadline berichtete am 7. August 2026 über Peckham; das Studio lehnte eine Stellungnahme zu den Meldungen ab.
Worum geht es in der Handlung?
Eine offizielle Inhaltsangabe gibt es nicht. Nintendo beschreibt den Film als eigenständige Geschichte, die von 40 Jahren Zelda inspiriert ist – er ist also keine Verfilmung eines einzelnen Spiels, auch nicht des oft genannten „Ocarina of Time“. Wer eine Nacherzählung eines bestimmten Spiels erwartet, wird enttäuscht: Der Film erzählt seine eigene Geschichte im Universum der Reihe.
Die Grundkonstellation ist die der Spiele: Held Link, Prinzessin Zelda, der Dämonenkönig Ganondorf und das Königreich Hyrule. Darüber hinaus ist über die Handlung nichts Offizielles bekannt – weder, welche Figuren aus den Spielen auftauchen, noch, welchen Plan Ganondorf in diesem Film verfolgt.
Zur Einordnung: Seit dem ersten Spiel von 1986 erzählt die Reihe in immer neuen Varianten vom Kampf um das Triforce, ein heiliges Artefakt mit drei Teilen, das Weisheit, Mut und Kraft verkörpert. Link gilt als Held, Zelda als Trägerin der Weisheit, Ganondorf als Verkörperung des Bösen. Ob der Film diese Elemente übernimmt oder neu deutet, ist nicht bekannt.
Die Handlung des Zelda-Films ist bis heute nicht offiziell zusammengefasst worden. Das ist Absicht: Nintendo und Sony halten Details bis zum ersten Trailer unter Verschluss.
Gibt es schon einen Trailer?
Einen Trailer zum Zelda-Film gibt es bislang nicht. Bis Anfang November 2026 ist kein Teaser und kein Trailer mit Filmszenen erschienen. Gezeigt wurden bisher nur das Logo mit dem offiziellen Titel und drei erste Standbilder vom November 2025.
Den offiziellen Titel enthüllte Nintendo am 8. September 2026 in einer Nintendo Direct zum 40. Jubiläum der Reihe: Der Film heißt schlicht „The Legend of Zelda“ und trägt keinen Untertitel. Produzent Miyamoto erklärte dazu, das Fehlen eines Untertitels sei Absicht – der Grund werde klar, sobald man den Film sehe.
Ein Gerücht, der erste Trailer werde am 8. Oktober 2026 erscheinen, bewahrheitete sich nicht: An dem Tag erschien kein Trailer. Ebenfalls im Oktober 2026 tauchte ein offizielles Instagram-Konto zum Film auf und verschwand nach etwa einer Woche wieder. Fans spekulierten daraufhin über eine Verschiebung oder gar Absage – eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht, und der Starttermin ist unverändert.
Wann der erste Trailer erscheint, ist reine Spekulation. Realistisch ist ein Teaser in den Monaten vor dem Kinostart im Frühjahr 2027 – einen bestätigten Termin gibt es dafür nicht.
Was hat der Film mit dem 40. Jubiläum zu tun?
Die Zelda-Reihe feiert 2026 ihr 40-jähriges Bestehen: Das erste Spiel erschien 1986 in Japan. Der Film ist Teil dieses Jubiläumsjahres, steht aber nicht allein: Nintendo nutzt das Jubiläum auch für ein Remake und eine Konzerttour.
Am 5. November 2026 erscheint „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ als vollständiges Remake für die Nintendo Switch 2 – eine Neuauflage des Nintendo-64-Klassikers von 1998 mit überarbeiteter Grafik, vollständiger Sprachausgabe und orchestraler Musik. Die Okarina, das Instrument aus dem Original, lässt sich dabei über das Mikrofon der Konsole spielen. In den USA kostet die digitale Version 59,99 US-Dollar, die physische Fassung 69,99 US-Dollar.
Außerdem startet am 23. Januar 2027 in Japan eine Konzerttour zum 40. Jubiläum. In Europa sind unter anderem London (3. und 4. April 2027), Stockholm (18. und 19. Juni 2027), Edinburgh (17. September 2027) und Glasgow (18. September 2027) eingeplant.
Der Weg zum Film war lang: Bereits 2007 legte das Animationsstudio Imagi Nintendo einen Probefilm vor – Nintendo lehnte ab. Das Unternehmen war nach dem Misserfolg des Realfilms „Super Mario Bros.“ von 1993 vorsichtig geworden. Erst der Erfolg von „The Super Mario Bros. Movie“ (2023), der weltweit mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar einspielte, öffnete die Tür für weitere Verfilmungen – mit derselben Konstellation aus Nintendo und Sony, die nun auch diese Verfilmung trägt.
Was ist noch offen?
Trotz abgeschlossener Dreharbeiten sind mehrere Fragen offen. Eine Altersfreigabe gibt es noch nicht: Weder die US-amerikanische MPAA noch die deutsche FSK haben den Film bislang eingestuft. Auch die Laufzeit ist nicht bekannt.
Offen ist außerdem, wer den Film auf Deutsch synchronisiert. Eine deutsche Synchronbesetzung wurde bislang nicht bekannt gegeben; ebenso wenig ist bekannt, wer die Musik schreibt. In den Spielen ist Link eine weitgehend stumme Figur – ob der Film daran festhält oder seinem Helden Dialoge gibt, gehört zu den spannendsten unbeantworteten Fragen.
Auch eine Fortsetzung ist nicht angekündigt. Nintendo und Sony haben bislang nur diesen einen Film bestätigt; ob aus der Verfilmung eine Reihe wird, hängt – wie üblich – vom Erfolg an den Kinokassen ab.
Ebenfalls offen ist, wie stark der Film auf Motion Capture und computergenerierte Figuren setzt. Balls frühere Äußerung über einen Motion-Capture-Film im Stil von Avatar stammt aus dem Jahr 2010 und sagt über die heutige Produktion wenig aus; ob Figuren oder Kreaturen aus den Spielen digital entstehen, ist nicht bekannt.
Häufige Fragen
Wann kommt der Film in die deutschen Kinos?
Am Donnerstag, dem 29. April 2027. In Frankreich startet er einen Tag früher, in den USA und weltweit einen Tag später, am 30. April 2027.
Wer spielt Link und Zelda?
Benjamin Evan Ainsworth spielt Link, Bo Bragason spielt Prinzessin Zelda. Beide wurden im Juli 2025 von Nintendo offiziell bestätigt.
Ist der Film eine Verfilmung von Ocarina of Time?
Nein. Der Film erzählt eine eigenständige Geschichte, die von 40 Jahren der Reihe inspiriert ist, und verfilmt kein einzelnes Spiel.
Gibt es schon einen Trailer?
Nein. Bis Anfang November 2026 sind nur das Logo mit dem offiziellen Titel und drei erste Standbilder erschienen.
Welche Rolle spielt Sam Neill?
Das ist nicht bekannt. Neill drehte seine Rolle vor seinem Tod im Juli 2026 ab; weder Nintendo noch Sony noch Deadline haben die Figur benannt.
Warum hat der Film keinen Untertitel?
Der offizielle Titel lautet schlicht „The Legend of Zelda“. Produzent Shigeru Miyamoto sagte, das sei Absicht – der Grund werde klar, sobald man den Film sehe.



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