Sadie Sink Filme und Serien: Filmografie im Überblick
Sadie Sink wurde als Max Mayfield in der Netflix-Serie Stranger Things weltbekannt. Die US-Amerikanerin, die 2002 in Texas geboren wurde, stand bereits als Kind am Broadway auf der Bühne, bevor sie als Teenager eine der wichtigsten Rollen der Serie übernahm. Heute gehört sie zu den gefragtesten jungen Schauspielerinnen ihrer Generation – und seit 2026 auch zum Marvel-Universum.

In diesem Artikel
- Wer ist die Schauspielerin hinter Max Mayfield?
- Wie begann ihre Karriere am Broadway und im Fernsehen?
- Womit wurde sie als Max Mayfield berühmt?
- In welchen Filmen spielt sie mit?
- Wen spielt sie im Marvel-Universum?
- Was macht sie am Theater?
- Wie hat sich ihre Rollenwahl entwickelt?
- Wie sieht die komplette Filmografie im Überblick aus?
- Welche Auszeichnungen hat sie erhalten?
- Häufige Fragen
- Weiterlesen auf Sharp Magazine
- Quellen
Dieser Überblick zeigt die komplette Filmografie: von den ersten Fernsehauftritten über den Durchbruch bei Netflix und preisgekrönte Kinorollen bis zu den kommenden Marvel-Projekten. Dazu kommen die wichtigsten Stationen am Theater, darunter eine Tony-Nominierung im Jahr 2025.
Der Bogen der Karriere ist ungewöhnlich breit: Vom Broadway-Kind zur Netflix-Hauptrolle, von der Horror-Trilogie zum Arthouse-Drama, vom Musical-Film zurück auf die Theaterbühne – und schließlich ins Marvel-Universum. Genau diese Mischung macht die Filmografie für viele Leserinnen und Leser so interessant.
Wer ist die Schauspielerin hinter Max Mayfield?
Die Eckdaten im Überblick: Geboren wurde die Schauspielerin am 16. April 2002 in Brenham im US-Bundesstaat Texas. Aktiv ist sie seit 2012, zunächst am Theater, dann im Fernsehen und schließlich im Kino. International bekannt wurde sie 2017 mit der zweiten Staffel von Stranger Things.
Wie begann ihre Karriere am Broadway und im Fernsehen?
Im Alter von elf Jahren stand Sadie Sink bereits am Broadway auf der Bühne: Im Musical Annie wirkte sie von 2012 bis 2014 mit, 2015 folgte The Audience, in dem sie die junge Königin Elisabeth II. verkörperte.
Parallel dazu begann die Fernseharbeit: 2013 war sie in einer Episode von The Americans als Lana zu sehen, 2015 übernahm sie in American Odyssey die Hauptrolle der Suzanne Ballard in elf Episoden. 2016 folgte ein Gastauftritt in Unbreakable Kimmy Schmidt.
Der Wechsel von der Bühne vor die Kamera verlief schrittweise. Nach den Broadway-Jahren folgten zunächst kleine Fernsehrollen, die vor allem eines zeigten: die Fähigkeit, auch in kurzen Auftritten präsent zu sein. American Odyssey brachte dann die erste größere Fernsehrolle – eine durchgehende Figur über elf Episoden in einer NBC-Serie aus dem Jahr 2015. Damit war erstmals belegt, dass die Darstellerin eine Serie über mehrere Episoden tragen kann. Der Gastauftritt in Unbreakable Kimmy Schmidt im Jahr darauf blieb dagegen eine kleine Nebenrolle – und damit die letzte Station vor dem Vorsprechen für Stranger Things im September 2016.
Womit wurde sie als Max Mayfield berühmt?
Für Sadie Sink wurde die Rolle der Maxine „Max“ Mayfield zum Durchbruch. Sie sprach im September 2016 für die zweite Staffel von Stranger Things vor und wurde im Oktober desselben Jahres fest besetzt.
Max, die als Neuzugang aus Kalifornien nach Hawkins kommt und unter dem Spitznamen „Madmax“ schnell zur Clique um Eleven gehört, entwickelte sich zu einer der beliebtesten Figuren der Serie. Insgesamt war die Darstellerin in den Staffeln 2 bis 5 zu sehen.
Als erste größere Neuzugang-Figur der zweiten Staffel musste die Rolle zunächst gegen Skepsis ankämpfen: Die eingeführte Clique war beim Publikum bereits fest verankert. Dass Max sich trotzdem als fester Bestandteil der Serie etablierte, lag auch an der eigenständigen Anlage der Figur – selbstbewusst, schlagfertig und mit einer eigenen Geschichte, die über die Rolle der „Neuen“ hinausging.
Die vierte Staffel erschien 2022 in zwei Teilen, die fünfte und letzte Staffel schloss die Serie 2025 ab. Damit endete nach acht Jahren die Rolle, mit der die Schauspielerin erwachsen wurde.
Besonders die vierte Staffel rückte die Figur so stark in den Mittelpunkt wie nie zuvor. Eine Schlüsselszene wurde von Kate Bushs Song „Running Up That Hill“ begleitet, der dadurch im Sommer 2022 erneut die Charts stürmte und einer neuen Generation bekannt wurde. Die Verbindung zwischen Figur und Song gilt seither als einer der prägendsten Serienmomente der vergangenen Jahre.
In welchen Filmen spielt sie mit?
Nach dem Serienerfolg baute Sadie Sink ihre Filmkarriere konsequent aus. Das Kinodebüt gab sie bereits 2016 in Chuck – Der wahre Rocky als Kimberly, 2017 spielte sie in Schloss aus Glas die junge Lori Walls.
Nach dem Horrorfilm Eli (2019, Rolle: Haley) folgte 2021 die Netflix-Trilogie Fear Street: In Teil 2: 1978 verkörperte sie die junge Christine „Ziggy“ Berman, in Teil 3: 1666 deren Vorfahrin Constance Berman. Die drei Filme nach den Büchern von R. L. Stine erschienen an drei aufeinanderfolgenden Freitagen im Juli 2021 – am 2., 9. und 16. Juli – unter der Regie von Leigh Janiak. Im selben Jahr war sie in Taylor Swifts Kurzfilm All Too Well: The Short Film als „Her“ zu sehen, an der Seite von Dylan O’Brien.
2022 übernahm sie in Dear Zoe die Rolle der Tess DeNunzio und in Darren Aronofskys The Whale die Rolle der Ellie, der entfremdeten Tochter der von Brendan Fraser gespielten Hauptfigur Charlie. Der Film feierte seine Premiere im September 2022 in Venedig; Fraser gewann für die Rolle später den Oscar als Bester Hauptdarsteller. Die Darstellung der aufmüpfigen, verletzten Tochter gilt als eine der anspruchsvollsten Kinorollen der bisherigen Laufbahn.
2024 folgte Berlin Nobody (Originaltitel: A Sacrifice) als Mazzy, 2025 das Musical O’Dessa in der Titelrolle der O’Dessa Galloway. Der postapokalyptische Musical-Film von Geremy Jasper erzählt die Geschichte einer Farm-Tochter, die sich auf die Suche nach einem Familienerbstück macht, und versteht sich als Neuerzählung des Mythos von Orpheus und Eurydike. Weltpremiere feierte der Film am 8. März 2025 beim SXSW-Festival, seit dem 20. März 2025 läuft er bei Hulu. Damit reicht das Spektrum vom Horrorfilm über das Drama bis zum Musical.
Wen spielt sie im Marvel-Universum?
Im Marvel-Universum übernahm Sadie Sink die Rolle der Jean Grey. Ihren ersten Auftritt als die telepathisch und telekinetisch begabte Mutantin hatte sie 2026 in Spider-Man: Brand New Day an der Seite von Tom Holland.
Die Figur wurde dort zunächst als Gegenspielerin eingeführt; zum Ende des Films verlässt sie New York – offenbar in Richtung einer Schule für begabte Jugendliche. Auf der D23 im August 2026 bestätigte Marvel-Chef Kevin Feige, dass sich die Geschichte des geplanten X-Men-Neustarts um Jean Grey drehen wird.
Der Film von Regisseur Jake Schreier soll am 5. Mai 2028 in die Kinos kommen; der Drehbeginn Anfang 2027 wird berichtet, ist aber noch nicht offiziell bestätigt. In Filmografie-Übersichten wird zudem eine Rückkehr in Avengers: Secret Wars (2027) geführt; eine offizielle Bestätigung von Marvel für diesen Auftritt steht noch aus.
Der erste Marvel-Auftritt selbst war Teil eines der größten Kinoerfolge des Jahres 2026: Spider-Man: Brand New Day spielte weltweit über 2,5 Milliarden US-Dollar ein. Damit steht die Figur, die in diesem Film noch als Gegenspielerin begann, nun im Zentrum der nächsten Marvel-Phase – eine Entwicklung, die in der bisherigen Laufbahn ohne Beispiel ist.
Was macht sie am Theater?
Parallel zur Filmarbeit kehrte Sadie Sink 2025 an den Broadway zurück: In Kimberly Belflowers Stück John Proctor Is the Villain spielte sie am Booth Theatre die Schülerin Shelby Holcomb.
Die Inszenierung von Danya Taymor feierte am 14. April 2025 Premiere (Previews ab 20. März) und erhielt sieben Tony-Nominierungen, darunter als Bestes Theaterstück und für die Darstellerin als Beste Hauptdarstellerin in einem Theaterstück. Es blieb bei der Nominierung.
Inhaltlich verhandelt das Stück eine Englisch-Klasse an einer Highschool im ländlichen Georgia im Jahr 2018, die Arthur Millers „The Crucible“ liest – und dabei auf Fragen von Macht, Gerüchten und der MeToo-Debatte stößt. Neben den beiden Hauptkategorien war die Inszenierung unter anderem für die Beste Regie (Taymor), den Besten Nebendarsteller (Gabriel Ebert) und die Beste Nebendarstellerin (Fina Strazza) nominiert.
Die Darstellerin verließ die Produktion am 13. Juli 2025, das Stück schloss am 7. September 2025. Eine Filmadaption des Stücks ist in Entwicklung: Tina Fey produziert, die Darstellerin soll als ausführende Produzentin beteiligt sein, Regie soll erneut Taymor führen.
Wie hat sich ihre Rollenwahl entwickelt?
Die Rollenwahl folgt keinem einfachen Muster. Nach Kinderrollen am Broadway und im Fernsehen kamen zunächst Genre-Rollen: Horror in Eli und Fear Street, dazu der Kurzfilm-Auftritt bei Taylor Swift. Mit The Whale folgte bewusst ein Gegengewicht – ein stilles, dialogstarkes Drama, in dem die Figur fast ausschließlich über Worte und Blicke wirkt.
Danach öffnete sich das Spektrum weiter: Berlin Nobody setzte auf psychologische Spannung, O’Dessa auf Musik und Bilderwelt, John Proctor Is the Villain auf die Theaterbühne und das gesprochene Wort. Der Wechsel ins Marvel-Universum ist vor diesem Hintergrund kein Bruch, sondern die Fortsetzung einer Laufbahn, die zwischen Independent-Film, Serie, Musical und Theater pendelt – und gerade deshalb so schwer in eine Schublade passt. Dass die Theaterarbeit dabei nie ganz verschwand, zeigt die Rückkehr an den Broadway 2025 – parallel zu den Dreharbeiten für das Marvel-Universum.
Wie sieht die komplette Filmografie im Überblick aus?
Die folgende Übersicht listet alle wichtigen Kino- und Serienrollen in chronologischer Reihenfolge. Die Jahresangaben beziehen sich auf das jeweilige Erscheinungsjahr.
Welche Auszeichnungen hat sie erhalten?
Die bislang wichtigste Auszeichnungs-Nominierung erhielt die Schauspielerin 2025 für ihre Broadway-Rückkehr. Einen Tony-Gewinn gibt es bislang nicht – die Nominierung selbst gilt in der Theaterwelt bereits als bedeutende Anerkennung.
Häufige Fragen
In welchen Filmen spielt die Schauspielerin mit?
Die wichtigsten Kinorollen sind Kimberly in Chuck – Der wahre Rocky (2016), die junge Lori Walls in Schloss aus Glas (2017), Haley in Eli (2019), Ziggy Berman und Constance Berman in der Fear-Street-Trilogie (2021), Tess DeNunzio in Dear Zoe (2022), Ellie in The Whale (2022), Mazzy in Berlin Nobody (2024), die Titelrolle in O’Dessa (2025) und Jean Grey in Spider-Man: Brand New Day (2026). Dazu kommt der Kurzfilm All Too Well: The Short Film (2021). Die vollständige Liste mit allen Jahren steht in der Filmografie-Tabelle oben.
Ist sie in der fünften Staffel von Stranger Things dabei?
Ja. Sie gehörte von der zweiten bis zur fünften Staffel zur Hauptbesetzung als Max Mayfield. Die fünfte Staffel schloss die Serie 2025 ab und erschien in drei Teilen: vier Episoden am 26. November, drei Episoden am 25. Dezember und das Finale am 31. Dezember.
Wen spielt sie im Marvel-Universum?
Sie spielt Jean Grey, eine der mächtigsten Mutantinnen der Marvel-Comics. Ihren ersten Auftritt hatte die Figur 2026 in Spider-Man: Brand New Day. Für den X-Men-Neustart, der am 5. Mai 2028 in die Kinos kommen soll, ist die Rückkehr in der Rolle bestätigt. Eine mögliche Mitwirkung in Avengers: Secret Wars (2027) wird in Filmografie-Übersichten geführt, ist aber von Marvel noch nicht offiziell bestätigt.
Wie alt ist sie?
Geboren wurde sie am 16. April 2002 in Brenham, Texas. Damit ist sie im November 2026 24 Jahre alt.
Singt sie wirklich?
Ja. O’Dessa ist ein Musical-Film, in dem sie die Titelrolle spielt und singt. Die musikalische Erfahrung bringt sie vom Theater mit: Bereits als Kind stand sie in Musicals wie Annie auf der Broadway-Bühne. Auch in Interviews zur Veröffentlichung des Films beschrieb sie das Singen vor der Kamera als verletzlich, aber zugleich als Rückkehr zu einer Leidenschaft, die sie mit der Schauspielerei verbindet.
Wo kann man ihre Filme und Serien sehen?
Stranger Things und die Fear-Street-Trilogie sind Netflix-Produktionen und laufen dort. Spider-Man: Brand New Day ist seit Oktober 2026 digital erhältlich. Bei den übrigen Titeln hängt die Verfügbarkeit vom jeweiligen Anbieter und Land ab; eine tagesaktuelle Abfrage beim Streaming-Anbieter lohnt sich vor dem Start.
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