Weihnachtsmärkte Deutschland 2026: Termine, Öffnungszeiten und die schönsten Märkte im Überblick
Am Montag, dem 16. November 2026, öffnet der erste der großen deutschen Weihnachtsmärkte: der Markt am Kölner Dom. Elf Tage später, am Freitag, dem 27. November, folgt mit dem Nürnberger Christkindlesmarkt der letzte der acht wichtigsten Märkte. Dieser Überblick stellt die Weihnachtsmärkte Deutschland 2026 vor – mit geprüften Terminen, Öffnungszeiten und einer Warnung, die bares Geld und eine vergebliche Anreise sparen kann: Am Totensonntag, dem 22. November, bleiben drei der frühen Märkte geschlossen, ein vierter öffnet erst am Abend.

In diesem Artikel
- Wann öffnen die Weihnachtsmärkte 2026?
- Was gilt am Totensonntag, dem 22. November 2026?
- Köln: Der früheste Start am Dom
- München, Rothenburg und Aachen: Start am Freitag, dem 20. November
- Frankfurt, Dresden und Stuttgart: Ab dem 23. und 25. November
- Nürnberg: Der Klassiker eröffnet zuletzt
- Alle acht Märkte gemeinsam: Das Zeitfenster vom 27. November bis 22. Dezember
- Praktische Tipps für Ihren Besuch
- Häufige Fragen zu den Weihnachtsmärkten 2026
- Weiterlesen auf Sharp Magazine
- Quellen
Alle Termine in diesem Artikel wurden am 4. November 2026 auf den offiziellen Seiten der Städte und Veranstalter geprüft. Wo ein Veranstalter seine Zeiten noch nicht veröffentlicht hatte, steht das ausdrücklich dabei. Die Reihenfolge folgt den Eröffnungstagen, vom 16. November in Köln bis zum 27. November in Nürnberg.
Wann öffnen die Weihnachtsmärkte 2026?
Die folgende Tabelle fasst die Weihnachtsmärkte Deutschland 2026 in der Reihenfolge ihrer Eröffnung zusammen. Die Zeiten gelten für die Hauptmärkte der jeweiligen Stadt; einzelne Nebenmärkte können abweichen.
Wer alle acht Märkte in einer einzigen Reise erleben will, hat dafür ein kurzes Zeitfenster: Erst ab dem 27. November sind alle geöffnet, und schon am 22. Dezember schließt mit Frankfurt der erste wieder. Mehr dazu steht im Abschnitt über das gemeinsame Zeitfenster weiter unten.
Was gilt am Totensonntag, dem 22. November 2026?
Der Totensonntag ist der Sonntag vor dem ersten Advent – 2026 fällt der erste Advent auf den 29. November. Der Tag ist ein evangelischer Gedenktag für die Verstorbenen. In Bayern und Nordrhein-Westfalen gilt er als stiller Tag, an dem öffentliche Vergnügungen eingeschränkt sind. Für die Weihnachtsmärkte hat das konkrete Folgen, die sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Drei der Weihnachtsmärkte Deutschland 2026 öffnen bereits vor dem Totensonntag und bleiben an diesem Tag geschlossen; Aachen öffnet erst am Abend.
Die Regel gilt nicht pauschal für ganz Deutschland. Wer einen Markt besuchen will, der vor dem 22. November öffnet, sollte die Totensonntag-Regel des jeweiligen Veranstalters prüfen – in Aachen etwa lohnt sich ein Besuch an diesem Tag erst am Abend.
Köln: Der früheste Start am Dom
Köln eröffnet die Saison. Der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom auf dem Roncalliplatz läuft vom 16. November bis zum 23. Dezember 2026. Die Stände öffnen am Montag, dem 16. November; die offizielle Eröffnung auf der Bühne folgt am Dienstag, dem 17. November, um 19 Uhr. Geöffnet ist sonntags bis mittwochs von 11 bis 21 Uhr, donnerstags und freitags von 11 bis 22 Uhr und samstags von 10 bis 22 Uhr. Am Totensonntag, dem 22. November, bleibt der Markt geschlossen.
Der Dommarkt ist der meistbesuchte Markt der Stadt: Nach Angaben von Köln Tourismus kommen rund vier Millionen Besucher im Jahr. Vor der Kulisse des Doms stehen nach Angaben des Veranstalters über 120 Stände, dazu eine rund 25 Meter hohe Tanne unter einem Lichterhimmel aus etwa 50.000 LEDs.
Wer länger in Köln bleibt, findet weitere Märkte in der Innenstadt: Der Markt der Engel auf dem Neumarkt und das Nikolausdorf auf dem Rudolfplatz laufen im gleichen Zeitraum vom 16. November bis zum 23. Dezember und bleiben am Totensonntag ebenfalls geschlossen. Heinzels Wintermärchen in der Altstadt läuft am Alten Markt vom 23. November bis zum 23. Dezember, auf dem Heumarkt sogar bis zum 10. Januar 2027 – mit Ruhetagen am 24. und 25. Dezember.
München, Rothenburg und Aachen: Start am Freitag, dem 20. November
München. Der Münchner Christkindlmarkt am Marienplatz beginnt 2026 früher als in den Vorjahren: Er startet schon am Freitag vor dem Totensonntag, dem 20. November, und läuft bis Heiligabend, dem 24. Dezember. Das hat die Stadt München auf ihrer offiziellen Seite bestätigt. Geöffnet ist montags bis samstags von 10 bis 21 Uhr und sonntags von 10 bis 20 Uhr; am 24. Dezember schließt der Markt um 14 Uhr. Am Totensonntag, dem 22. November, hat der Christkindlmarkt wie alle anderen Münchner Weihnachtsmärkte geschlossen. Neben dem Marienplatz erstreckt sich der Markt über die Fußgängerzone mit Kaufingerstraße, Neuhauser Straße und Sendlinger Straße. Eine eigene Abteilung ist der Kripperlmarkt mit Krippenfiguren an der Kirche St. Peter.
Rothenburg ob der Tauber. Der Alt-Rothenburger Reiterlesmarkt füllt vom 20. November bis zum 23. Dezember die Altstadt zwischen Marktplatz, Grünem Markt, Kirchplatz und Rathaushof. Nach Angaben des offiziellen Tourismusportals stehen 61 Stände in der mittelalterlichen Kulisse. Geöffnet ist sonntags bis donnerstags von 11 bis 19 Uhr und freitags und samstags von 11 bis 20 Uhr; am Totensonntag bleibt der Markt geschlossen. Typisch für Rothenburg sind die Schneeballen, ein rundes Gebäck aus Mürbeteig, und die Adventsfenster am Rathaus, die jeden Abend ein neues Motiv zeigen. Nicht zu verwechseln mit dem Markt ist das Deutsche Weihnachtsmuseum in der Herrngasse: Es hat ganzjährig eigene Öffnungszeiten und gehört nicht zum Reiterlesmarkt.
Aachen. Der Aachener Weihnachtsmarkt rund um Dom und Rathaus läuft ebenfalls vom 20. November bis zum 23. Dezember 2026. Die Stände stehen auf dem Markt, dem Katschhof zwischen Dom und Rathaus, dem Münsterplatz sowie in der Krämerstraße und im Holzgraben. Regulär ist täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Drei Tage weichen ab: Am Totensonntag, dem 22. November, öffnet der Markt erst um 18 Uhr und schließt um 21 Uhr. Am Samstag, dem 12. Dezember, dem langen Einkaufssamstag, bleibt er bis 22 Uhr geöffnet. Am letzten Tag, dem 23. Dezember, schließt er um 20 Uhr.
2026 findet der Markt zum 53. Mal statt; nach Angaben des Veranstalters sind über 120 Händler dabei. Das Wahrzeichen neben dem Dom ist die Aachener Printe, das würzige Lebkuchengebäck der Stadt – auf dem Katschhof steht ein rund sechs Meter großer Printenmann.
Frankfurt, Dresden und Stuttgart: Ab dem 23. und 25. November
Frankfurt am Main. Der Frankfurter Weihnachtsmarkt läuft vom 23. November bis zum 22. Dezember 2026 und schließt damit als erster der acht Märkte wieder. Nach Angaben von Visit Frankfurt, der offiziellen Tourismusgesellschaft der Stadt, reihen sich über 230 Stände vom WeihnachtsRoßmarkt über die Hauptwache, den Friedrich-Stoltze-Platz mit der Rosa Weihnacht und den Paulsplatz bis hinunter zum Römerberg und zum Mainkai aneinander. Geöffnet ist montags bis samstags von 10 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 21 Uhr. Auf dem Mainkai ist der Kinder-Weihnachtsmarkt in diesem Jahr noch einmal größer als im Vorjahr. Der Markt ist seit 1393 belegt und gehört damit zu den ältesten Weihnachtsmärkten Deutschlands.
Dresden. Der Dresdner Striezelmarkt auf dem Altmarkt feiert 2026 seine 592. Ausgabe. Er ist seit 1434 belegt und gilt als ältester urkundlich erwähnter Weihnachtsmarkt Deutschlands. Der Markt läuft vom 25. November bis zum 24. Dezember 2026. Am Eröffnungstag, dem 25. November, ist von 16 bis 21 Uhr geöffnet, danach täglich von 10 bis 21 Uhr; am 24. Dezember schließt der Markt um 14 Uhr. Über 200 Händler verkaufen erzgebirgische Holzkunst, Lausitzer Keramik, Christstollen, Pulsnitzer Pfefferkuchen und den Pflaumentoffel, die Dresdner Pflaumenfigur aus Trockenfrüchten. Am Samstag, dem 5. Dezember, zieht traditionell das Stollenfest mit einem Riesenstollen durch die Altstadt zum Altmarkt.
Stuttgart. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt läuft vom 25. November bis zum 23. Dezember 2026 und verteilt sich auf Schlossplatz, Schillerplatz, Marktplatz und Karlsplatz. Am Eröffnungstag, dem 25. November, beginnt der Verkauf um 17 Uhr; die offizielle Eröffnung im Renaissance-Innenhof des Alten Schlosses folgt um 18 Uhr. Danach ist sonntags bis donnerstags von 11 bis 21 Uhr und freitags und samstags von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Rund 290 Stände sind dabei, viele mit aufwendig geschmückten Dächern – ein Markenzeichen des Stuttgarter Marktes. Der Markt ist seit 1692 belegt und zählt damit zu den ältesten und größten Weihnachtsmärkten Europas.
Nürnberg: Der Klassiker eröffnet zuletzt
Der Nürnberger Christkindlesmarkt auf dem Hauptmarkt eröffnet traditionell am Freitag vor dem ersten Advent – 2026 ist das der 27. November. Der Markt läuft bis Heiligabend, dem 24. Dezember. Täglich ist von 10 bis 21 Uhr geöffnet, am 24. Dezember nur bis 14 Uhr. Die Eröffnung mit dem Prolog des Christkinds von der Empore der Frauenkirche findet am 27. November um 17.30 Uhr statt; während der Feier ruht der Verkauf von etwa 17.30 bis 18 Uhr. Am Eröffnungsabend hat der Markt wegen der Langen Nacht zum Christkindlesmarkt in der Innenstadt bis 22 Uhr geöffnet. Der Markt der Partnerstädte auf dem Rathausplatz schließt bereits am 23. Dezember.
Rund 180 Buden mit rot-weißem Tuch stehen auf dem Hauptmarkt. Der Markt ist seit dem 17. Jahrhundert belegt und bis heute einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt. Typisch sind Nürnberger Lebkuchen, die kleinen Rostbratwürste und die Zwetschgenmännle, Figuren aus getrockneten Zwetschgen. Wer den Eröffnungsabend meiden will, kommt am besten an einem Wochentag vormittags: Dann sind die Gassen zwischen den Buden deutlich leerer als am Wochenende.
Alle acht Märkte gemeinsam: Das Zeitfenster vom 27. November bis 22. Dezember
Nur vom 27. November bis zum 22. Dezember 2026 sind alle acht Märkte dieses Überblicks gleichzeitig geöffnet. Vor dem 27. November fehlt Nürnberg, nach dem 22. Dezember fehlt Frankfurt. Alle acht Weihnachtsmärkte Deutschland 2026 in einer einzigen Reise zu besuchen, ist in diesem Fenster möglich, aber ehrgeizig: Die Städte liegen von Aachen im Westen bis Dresden im Osten über das ganze Land verteilt. Realistisch sind in einer Woche drei bis vier Märkte, etwa Köln und Aachen im Westen, Frankfurt und Stuttgart im Südwesten oder Dresden und Nürnberg im Osten.
Die Anreise gelingt am bequemsten mit der Bahn: Alle acht Märkte liegen in Innenstädten, die meisten direkt an den Hauptbahnhöfen oder mit kurzen Fußwegen erreichbar. Wer mit dem Auto fährt, sollte Parkhäuser am Stadtrand und die öffentlichen Verkehrsmittel in die Innenstadt einplanen – in den Adventswochenenden sind die Parkhäuser rund um die Märkte regelmäßig voll.
Praktische Tipps für Ihren Besuch
Ein paar Regeln machen den Besuch entspannter. Die wichtigsten Tipps im Überblick:
- Unter der Woche kommen: An Wochentagen vormittags ist es auf den meisten Märkten deutlich ruhiger als an den Adventswochenenden. Wer Fotos ohne Menschenmassen will, plant den Besuch auf einen Werktag.
- Totensonntag prüfen: Wer vor dem 22. November reist, prüft die Totensonntag-Regel des jeweiligen Marktes. Köln, München und Rothenburg sind an diesem Tag geschlossen, Aachen öffnet erst um 18 Uhr.
- Offizielle Seite vor der Anreise öffnen: Öffnungszeiten können sich kurzfristig ändern, etwa bei Sturm oder besonderen Veranstaltungen. Die offiziellen Seiten der Veranstalter stehen in den Quellen am Ende dieses Artikels.
- Pfand für Tassen einplanen: Für Glühweintassen wird Pfand verlangt, das Sie bei der Rückgabe der Tasse erstattet bekommen. Wer die Tasse als Souvenir behalten will, zahlt den Pfandbetrag als Kaufpreis.
- Warm anziehen und Bargeld mitnehmen: Die Märkte finden im Freien statt, und ein langer Abend bei Minusgraden verlangt warme Kleidung. An vielen Ständen ist Kartenzahlung möglich, etwas Bargeld schadet trotzdem nicht.
Häufige Fragen zu den Weihnachtsmärkten 2026
Wann öffnen die Weihnachtsmärkte 2026?
Die Weihnachtsmärkte Deutschland 2026 öffnen zwischen dem 16. und dem 27. November. Den Anfang macht Köln am 16. November, den Schluss bildet Nürnberg am 27. November. München, Rothenburg und Aachen starten am 20. November, Frankfurt am 23. November, Dresden und Stuttgart am 25. November.
Welcher Weihnachtsmarkt öffnet 2026 zuerst?
Der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom öffnet als erster der acht großen Märkte: Die Stände öffnen am Montag, dem 16. November 2026, die offizielle Eröffnung folgt am 17. November um 19 Uhr. In Köln öffnen auch der Markt der Engel und das Nikolausdorf am 16. November.
Was ist am Totensonntag, dem 22. November 2026, geschlossen?
Am Totensonntag bleiben die Märkte in Köln, München und Rothenburg geschlossen. Der Aachener Weihnachtsmarkt öffnet an diesem Tag erst um 18 Uhr und schließt um 21 Uhr. Frankfurt, Dresden, Stuttgart und Nürnberg sind nicht betroffen, weil sie erst nach dem 22. November öffnen.
Bis wann haben die Weihnachtsmärkte 2026 geöffnet?
Am längsten laufen München, Dresden und Nürnberg: Sie schließen erst an Heiligabend, dem 24. Dezember, um 14 Uhr. Frankfurt schließt als erster Markt bereits am 22. Dezember. Köln, Rothenburg, Aachen und Stuttgart laufen bis zum 23. Dezember. Wer nach Weihnachten noch einen Markt besuchen will, findet in Köln auf dem Heumarkt Heinzels Wintermärchen bis zum 10. Januar 2027.
Kostet der Eintritt zu den Weihnachtsmärkten etwas?
Nein. Der Eintritt zu den acht Märkten in diesem Überblick ist frei. Kosten entstehen nur für Essen, Getränke und Waren an den Ständen sowie für das Pfand auf Glühweintassen, das bei Rückgabe erstattet wird.
Kann man alle acht Märkte in einer Reise besuchen?
Ja, aber nur im Zeitfenster vom 27. November bis zum 22. Dezember 2026, in dem alle acht Märkte gleichzeitig geöffnet sind. Für alle acht Städte braucht es wegen der Entfernungen mindestens eine Woche. Für eine kürzere Reise empfiehlt sich eine Region: Köln und Aachen im Westen, Frankfurt und Stuttgart im Südwesten oder Dresden und Nürnberg im Osten.
Weiterlesen auf Sharp Magazine
Quellen
Alle Termine und Öffnungszeiten wurden am 4. November 2026 auf den offiziellen Seiten der Städte und Veranstalter geprüft:
- Christkindlesmarkt Nürnberg – Offizielle Seite des Veranstalters
- Landeshauptstadt Dresden – Weihnachtsmärkte
- Stadt München – Weihnachtsmärkte und Christkindlmärkte 2026
- Köln.de – Weihnachtsmarkt am Kölner Dom
- Stadt Rothenburg ob der Tauber – Reiterlesmarkt
- Stuttgarter Weihnachtsmarkt – Offizielle Seite
- Visit Frankfurt – Frankfurter Weihnachtsmarkt
- Aachen Tourismus – Aachener Weihnachtsmarkt



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